DRGSystemDeutschland

B45.1Kryptokokkose des Gehirns

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Infektionen durch opportunistische Erreger / PML — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Kryptokokkose der Hirnhäute und des Gehirns

Meningitis durch Kryptokokkosen G02.1

Diagnosehäufigkeit

Rang 5061 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 46, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3309,1 %–
25 bis unter 30 Jahre1103,0 %28,8
30 bis unter 35 Jahre1103,0 %38,0
35 bis unter 40 Jahre75221 %44,3
40 bis unter 45 Jahre2116,1 %1,0
45 bis unter 50 Jahre55015 %44,0
50 bis unter 55 Jahre1103,0 %38,0
55 bis unter 60 Jahre74321 %13,2
60 bis unter 65 Jahre1103,0 %33,5
65 bis unter 70 Jahre3129,1 %24,8
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1103,0 %43,7
80 bis unter 85 Jahre1013,0 %29,0
85 bis unter 90 Jahre000–31,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

70 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Neurologie (40 % und 36 %)

  • Innere Medizin40 %28
  • Neurologie36 %25
  • Pneumologie5,7 %4
  • Chirurgie2,9 %2
  • Gastroenterologie2,9 %2
  • Übrige 7 Abteilungen13 %9
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie2,9 %2
  • Thoraxchirurgie2,9 %2
  • Herzchirurgie1,4 %1
  • Intensivmedizin1,4 %1
  • Orthopädie1,4 %1
  • Rheumatologie1,4 %1
  • Urologie1,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Kryptokokkose der Hirnhaut
Kryptokokkose der Meningen
Meningitis durch Kryptokokken
Meningozerebrale Kryptokokkose
Torulameningitis
Enzephalitis bei Kryptokokkose
Enzephalitis bei Torulosis
Enzephalitis durch Kryptokokken
Gehirnkryptokokkose
Kryptokokkose des Gehirns
Meningoenzephalomyelitis durch Torula histolytica
Meningomyelitis durch Kryptokokken
Meningomyelitis durch Torula histolytica
Zerebrale Kryptokokkose
Kryptokokken-Meningitis bei AIDS

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

1546
KryptokokkoseB45.0+6

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’254

A07AA
AntibiotikaICD:18’25
J02AA
AntibiotikaICD:184’25
J02AC
Triazole und Tetrazol-DerivateICD:184’25
J02AX
Andere Antimykotika zur systemischen AnwendungICD:98’25

Änderungen

2010Bestand
Kryptokokkose des Gehirns

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte