DRGSystemDeutschland

B17.8Sonstige näher bezeichnete akute Virushepatitis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Hepatitis ohne Leberkoma/ Autoimmun-Hepatitis/ Echinococcus-Infektionen/ Pfortaderthrombose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
IfSG
Meldepflichtige Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. Bei Verdacht, Erkrankung oder Tod ist eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Laborausnahme EBM
Bei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Hepatitis Non-A, Non-B (akut) (durch Viren), anderenorts nicht klassifiziert

Diagnosehäufigkeit

Rang 4257 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7259,2 %6,0
1 bis unter 5 Jahre4225,3 %6,0
5 bis unter 10 Jahre4225,3 %2,5
10 bis unter 15 Jahre3303,9 %3,0
15 bis unter 18 Jahre82611 %3,0
18 bis unter 20 Jahre2112,6 %10,0
20 bis unter 25 Jahre7079,2 %5,8
25 bis unter 30 Jahre7439,2 %3,3
30 bis unter 35 Jahre5146,6 %4,6
35 bis unter 40 Jahre4225,3 %–
40 bis unter 45 Jahre3213,9 %6,8
45 bis unter 50 Jahre2202,6 %4,3
50 bis unter 55 Jahre2112,6 %6,0
55 bis unter 60 Jahre3213,9 %5,0
60 bis unter 65 Jahre5236,6 %5,0
65 bis unter 70 Jahre1101,3 %3,8
70 bis unter 75 Jahre2112,6 %6,8
75 bis unter 80 Jahre1011,3 %8,0
80 bis unter 85 Jahre2022,6 %7,0
85 bis unter 90 Jahre4135,3 %4,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.088 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (69 %)

  • Innere Medizin69 %1.448
  • Gastroenterologie24 %491
  • Pädiatrie3,2 %66
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,91 %19
  • Chirurgie0,67 %14
  • Übrige 12 Abteilungen2,4 %50
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,53 %11
  • Neurologie0,38 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,29 %6
  • Nephrologie0,29 %6
  • Pneumologie0,19 %4
  • Dermatologie0,14 %3
  • Rheumatologie0,14 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,14 %3
  • Geriatrie0,096 %2
  • Intensivmedizin0,096 %2
  • Strahlenheilkunde0,048 %1
  • Urologie0,048 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu B17.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Akute Non-A-Non-B-Hepatitis
PrimärschlüsselPrimär†:B17.8
Non-A-Non-B-Hepatitis
PrimärschlüsselPrimär†:B17.8
Virushepatitis D
PrimärschlüsselPrimär†:B17.8402823
Virushepatitis G
PrimärschlüsselPrimär†:B17.8

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

402823
Hepatitis deltaB17.0HDV · Hepatitis D-Virus

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete akute Virushepatitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte