A86 Virusenzephalitis, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:23’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’26Meningitis / Enzephalitis / sonstige nicht virale intrakranielle Infektionen / intrakranielle / intraspinale Abszesse oder Phlebitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Virusenzephalomyelitis o.n.A.

Virusmeningoenzephalitis o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

727 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 74 % Neurologie’24

Rang 902 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11741,5 %11,0
1 bis unter 5 Jahre241683,3 %7,8
5 bis unter 10 Jahre181442,5 %5,0
10 bis unter 15 Jahre12661,7 %6,7
15 bis unter 18 Jahre12931,7 %9,3
18 bis unter 20 Jahre11561,5 %9,8
20 bis unter 25 Jahre231493,2 %7,4
25 bis unter 30 Jahre3113184,3 %9,2
30 bis unter 35 Jahre4326175,9 %8,4
35 bis unter 40 Jahre3723145,1 %9,3
40 bis unter 45 Jahre352784,8 %9,7
45 bis unter 50 Jahre2513123,4 %8,6
50 bis unter 55 Jahre2414103,3 %9,6
55 bis unter 60 Jahre3925145,4 %9,9
60 bis unter 65 Jahre6437278,8 %10,1
65 bis unter 70 Jahre6438268,8 %10,9
70 bis unter 75 Jahre7039319,6 %13,4
75 bis unter 80 Jahre6026348,3 %12,4
80 bis unter 85 Jahre6726419,2 %15,2
85 bis unter 90 Jahre3916235,4 %13,3
90 bis unter 95 Jahre165112,2 %12,7
ab 95 Jahren2020,28 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 10,1 Tagen (60 bis unter 65 Jahre) und ⌀ 15,2 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

675 Fälle

Überwiegend Neurologie (74 %)

  • Neurologie74 %500
  • Innere Medizin12 %79
  • Pädiatrie9,2 %62
  • Geriatrie1,9 %13
  • Intensivmedizin1,3 %9
  • Übrige 7 Abteilungen1,8 %12
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %4
  • Chirurgie0,30 %2
  • Kardiologie0,30 %2
  • Gastroenterologie0,15 %1
  • Neonatologie0,15 %1
  • Nephrologie0,15 %1
  • Neurochirurgie0,15 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Akute Meningoenzephalitis a.n.k.
Primärschlüssel
Akute Meningoenzephalomyelitis a.n.k.
Primärschlüssel
Akute virale Enzephalitis
Primärschlüssel
Akute Virusenzephalitis
Primärschlüssel
Endemische Enzephalitis
Primärschlüssel
Epidemische Enzephalitis a.n.k.
Primärschlüssel
Infektiöse Meningoenzephalitis
Primärschlüssel
Infektiöse virale Enzephalitis a.n.k.
Primärschlüssel
Infektiöse virale Enzephalomyelitis
Primärschlüssel
Meningoenzephalitis durch Viren
Primärschlüssel
Postvirale Enzephalitis a.n.k.
Primärschlüssel
Virale Enzephalomyelitis
Primärschlüssel
Virale Meningoenzephalitis
Primärschlüssel
Virale Meningoenzephalomyelitis
Primärschlüssel
Virusenzephalitis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Virusenzephalitis, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte