Soll das Vorliegen eines septischen Schocks angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (R57.2) zu benutzen.
Für den Gebrauch dieser Kategorie in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
Bakteriämie o.n.A. A49.9
Sepsis (durch) (bei): aktinomykotisch A42.7
Sepsis (durch) (bei): beim Neugeborenen P36.-
Sepsis (durch) (bei): Candida B37.7
Sepsis (durch) (bei): Erysipelothrix A26.7
Sepsis (durch) (bei): extraintestinale Yersiniose A28.2
Sepsis (durch) (bei): Gonokokken A54.8
Sepsis (durch) (bei): Herpesviren B00.7
Sepsis (durch) (bei): Listerien A32.7
Sepsis (durch) (bei): Melioidose A24.1
Sepsis (durch) (bei): Milzbrand A22.7
Sepsis (durch) (bei): Pest A20.7
Sepsis (durch) (bei): puerperal O85
Sepsis (durch) (bei): Streptokokken A40.-
Sepsis (durch) (bei): Tularämie A21.7
Syndrom des toxischen Schocks A48.3
Unter der Geburt O75.3
Eine Sepsis wird mit einem passenden Sepsis-Kode z.B. aus Tabelle 1 kodiert. Dies trifft auch auf eine klinisch manifeste Urosepsis zu.
Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2020 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte