5-790.9v Geschlossene Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationen: Metatarsale

5-79·Reposition von Fraktur und Luxation

VerwendungEndständig — dieser Kode wird so angegeben.
SeitenangabeDie Seite ist zwingend anzugeben: R = rechts, L = links, B = beidseitig.
nicht im G-DRGIm Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17b KHG) nicht zu verwenden.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Gilt für den ganzen Zweig32

5-79 Reposition von Fraktur und Luxation
Exklusive:
Geschlossene Reposition ohne Osteosynthese 8-200 ff.
Frakturosteosynthese an der Wirbelsäule 5-83b ff.
Osteosynthese am knöchernen Thorax 5-346.c ff.5-346.d ff.5-349.0
Knöcherne Refixation (Reinsertion) des Kreuzbandes 5-802.25-802.3
Knöcherne Refixation (Reinsertion) des Kapselbandapparates des Kniegelenkes 5-802.a5-802.b
Refixation eines osteochondralen Fragmentes5-801.3 ff.5-812.3 ff.
Revision von Osteosynthesematerial mit Reosteosynthese5-78a ff.
Osteosynthese einer Sakrumfraktur mit (Teil-)Fixierung des Osteosynthesematerials in der Lendenwirbelsäule5-83b ff.
Hinweis:
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Wunddebridement 5-896 ff.
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Gefäßnaht 5-388 ff.
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Nervennaht 5-044 ff.
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Kompartmentresektion 5-852.b ff.
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Muskel- oder Sehnennaht 5-853.1 ff.5-855.1 ff.5-855.2 ff.
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Muskel- oder Sehnennaht an der Hand 5-840.6 ff.5-843.6
Die durchgeführten Einzelmaßnahmen zur operativen Versorgung einer Weichteilverletzung bei einer Fraktur oder Luxation sind gesondert zu kodieren: Weichteildeckung 5-90
Die Durchführung einer zweiten Osteosynthese, z.B. bei einer Zwei-Etagen-Fraktur, ist gesondert zu kodieren
Eine Mehrfragment-Fraktur wird als Fraktur mit mehr als zwei Fragmenten definiert. Dazu gehört auch eine Fraktur mit Biegungskeil. Eine Zwei-Etagen-Fraktur besteht dagegen aus zwei Frakturen an unterschiedlichen Lokalisationen des gleichen Knochens
Bei Fehlen der Angabe Einfach- oder Mehrfragment-Fraktur ist die Operation als Einfach-Fraktur zu kodieren
Die arthroskopisch assistierte Versorgung einer Fraktur ist gesondert zu kodieren 5-810.6 ff.
Die Durchführung einer Osteotomie ist gesondert zu kodieren 5-781 ff.
Eine Schraubenosteosynthese ist eine Osteosynthese, die nur mit einer oder mehreren Schrauben, ggf. mit zusätzlicher Unterlegscheibe, erfolgt
Eine Osteosynthese mittels (intramedullärem) Draht oder Zuggurtung/Cerclage ist eine Osteosynthese, die nur mit einem/einer oder mehreren (intramedullären) Drähten oder Zuggurtungen/Cerclagen, ggf. mit zusätzlicher Aufhängeschraube, erfolgt
Eine Plattenosteosynthese ist eine Osteosynthese, die mit einer Platte und den Schrauben, die zur Fixierung der Platte benötigt werden, erfolgt
Eine Plattenosteosynthese durch winkelstabile Platte ist eine Osteosynthese, bei der mindestens eine der zur Fixierung der Platte benötigten Schrauben winkelstabil eingebracht wird
Die Hämatomausräumung im Weichteilbereich bei einer Fraktur oder Luxation ist im Kode enthalten. Sie ist nur dann gesondert zu kodieren, wenn es sich um einen separaten Eingriff handelt
Ein durchgeführter alloplastischer Knochenersatz und die Verwendung des Zements bei einer Verbundosteosynthese sind gesondert zu kodieren 5-785 ff.
Aufwendige Gipsverbände sind gesondert zu kodieren 8-310 ff.
Eine durchgeführte Spongiosaplastik ist gesondert zu kodieren5-784 ff.
Die Augmentation von Osteosynthesematerial ist gesondert zu kodieren5-86a.3
Bei Verfahrenswechsel oder Wechsel von Teilen des Osteosynthesematerials sind die Entfernung des Osteosynthesematerials und die erneute Osteosynthese mit einem Kode aus 5-78a ff. oder bei Reposition einer Fraktur mit 5-79 zu kodieren
Die zugangsbedingte Darstellung eines Nerven ist nicht gesondert zu kodieren

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über 5-790FoKA: Konsens

1. Welche Voraussetzungen müssen zur Kodierung einer Osteosynthese durch „Materialkombination“ bei der Versorgung von Frakturen (5-790 ff) vorliegen? 2. Wann sind verschiedene Osteosyntheseverfahren einzeln zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Prozedurenhäufigkeit

Die Statistik weist 5-790.9v nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu 5-790 mit allen Subkodes.

0,27 % aller Operationen und Prozeduren · Hälfte bei Männern ab etwa 53, bei Frauen ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Prozeduren
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeProzedurenMännerFrauenAnteil
unter 1 Jahr16970,009 %
1 bis unter 5 Jahre4.3752.5621.8132,5 %
5 bis unter 10 Jahre15.1948.9066.2888,8 %
10 bis unter 15 Jahre12.5868.7113.8757,3 %
15 bis unter 18 Jahre2.6042.2153891,5 %
18 bis unter 20 Jahre1.0488142340,61 %
20 bis unter 25 Jahre2.6591.9786811,5 %
25 bis unter 30 Jahre2.5501.8087421,5 %
30 bis unter 35 Jahre2.6511.8078441,5 %
35 bis unter 40 Jahre3.1362.1261.0101,8 %
40 bis unter 45 Jahre3.2552.1621.0931,9 %
45 bis unter 50 Jahre3.6922.3861.3062,1 %
50 bis unter 55 Jahre4.8232.7652.0582,8 %
55 bis unter 60 Jahre8.0473.9044.1434,7 %
60 bis unter 65 Jahre9.9744.4275.5475,8 %
65 bis unter 70 Jahre10.6234.2446.3796,2 %
70 bis unter 75 Jahre11.9924.2597.7336,9 %
75 bis unter 80 Jahre12.6634.0068.6577,3 %
80 bis unter 85 Jahre20.9615.84115.12012 %
85 bis unter 90 Jahre23.2785.71717.56113 %
90 bis unter 95 Jahre12.2332.5829.6517,1 %
ab 95 Jahren4.3377303.6072,5 %

Gezählt werden Operationen und Prozeduren, nicht Fälle — wer im selben Aufenthalt mehrfach untersucht oder operiert wird, zählt mehrfach. Erfasst sind vollstationäre Behandlungen nach der DRG-Statistik. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Ränge sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Geschlossene Reposition einer Epiphysenlösung am Metatarsus durch MaterialkombinationEine Schlüsselnummer
Geschlossene Reposition einer Epiphysenlösung am Metatarsus durch VerbundosteosyntheseEine Schlüsselnummer
Geschlossene Reposition einer Fraktur am Metatarsus durch MaterialkombinationEine Schlüsselnummer
Geschlossene Reposition einer Fraktur am Metatarsus durch VerbundosteosyntheseEine Schlüsselnummer

Änderungen

2010Bestand
Geschlossene Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationen: Metatarsale

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Operationen- und Prozedurenschlüssel · Version 2024 · Stand 20.10.2023 · © BfArM 1994-2024