Z95.80 Vorhandensein eines herzunterstützenden Systems

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
CCL geändert (’25: 1,3,4)Gegenüber der DRG-Definition 2025 geändert: damals Stufen 1, 3, 4.
Morbi-RSAHerzunterstützende Systeme: Kunstherz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · zuletzt 19.08.2020 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kunstherz

Pumpe: extrakorporal

Pumpe: intrakorporal

Pumpe: parakorporal

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt für Aufnahmen ab 01.10.2020 · auch für Rechnungen, die am 19.08.2020 in MD-Prüfung waren

Fall 1: Aufnahme wegen einer Sepsis / SIRS, antibiotische Therapie. Im Rahmen der Sepsis kam es zu einem akuten oligurischen Transplantatversagen bei Z. n. Nierentransplanta­tion. Intensivmedizinische Therapie und kurzfristig Einsatz von Nierenersatzverfahren. Als Nebendiagnose wird T86.

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext Z95.80 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

11 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 38 % Kardiologie’24

Die Statistik weist Z95.80 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu Z95.8 mit allen Subkodes.

Rang 6069 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1109,1 %26,5
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1019,1 %–
55 bis unter 60 Jahre000–26,5
60 bis unter 65 Jahre22018 %–
65 bis unter 70 Jahre30327 %–
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1019,1 %13,0
80 bis unter 85 Jahre22018 %–
85 bis unter 90 Jahre1109,1 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

37 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kardiologie, hat 38 %

  • Kardiologie38 %14
  • Herzchirurgie22 %8
  • Chirurgie16 %6
  • Innere Medizin14 %5
  • Geriatrie2,7 %1
  • Übrige 3 Abteilungen8,1 %3
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie2,7 %1
  • Neurologie2,7 %1
  • Thoraxchirurgie2,7 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z95.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Vorhandensein eines herzunterstützenden Systems
Primärschlüssel
Vorhandensein eines künstlichen Herzens
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vorhandensein eines herzunterstützenden Systems

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte