Z45.2- Anpassung und Handhabung eines vaskulären Zugangs

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.

Subkodes2

Z45.20 Anpassung und Handhabung eines operativ implantierten vaskulären Katheterverweilsystems⚖ 1
Z45.29 Anpassung und Handhabung eines sonstigen und nicht näher bezeichneten vaskulären Zugangs

Diagnosehäufigkeit

80 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 47 % Kardiologie’23

Rang 4302 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2112,5 %1,5
1 bis unter 5 Jahre1011,3 %2,0
5 bis unter 10 Jahre2202,5 %1,0
10 bis unter 15 Jahre3213,8 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1101,3 %5,0
18 bis unter 20 Jahre2112,5 %1,5
20 bis unter 25 Jahre2112,5 %5,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2112,5 %1,5
35 bis unter 40 Jahre1101,3 %1,0
40 bis unter 45 Jahre3123,8 %1,7
45 bis unter 50 Jahre3033,8 %1,3
50 bis unter 55 Jahre5146,3 %2,4
55 bis unter 60 Jahre6247,5 %2,5
60 bis unter 65 Jahre125715 %1,8
65 bis unter 70 Jahre105513 %7,9
70 bis unter 75 Jahre5326,3 %4,0
75 bis unter 80 Jahre135816 %2,1
80 bis unter 85 Jahre3303,8 %5,3
85 bis unter 90 Jahre4225,0 %1,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

22.560 Fälle

Vor allem Kardiologie und Innere Medizin (47 % und 45 %)

  • Kardiologie47 %10.525
  • Innere Medizin45 %10.173
  • Herzchirurgie3,8 %849
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,4 %321
  • Kinderkardiologie0,88 %199
  • Übrige 21 Abteilungen2,2 %493
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,63 %143
  • Neurochirurgie0,27 %62
  • Pädiatrie0,26 %59
  • Urologie0,21 %47
  • Intensivmedizin0,16 %35
  • Nephrologie0,12 %28
  • Gefäßchirurgie0,084 %19
  • Neurologie0,084 %19
  • Sonstige Fachabteilung0,058 %13
  • Thoraxchirurgie0,044 %10
  • Unfallchirurgie0,044 %10
  • Gastroenterologie0,035 %8
  • Geriatrie0,035 %8
  • Kinderchirurgie0,027 %6
  • Orthopädie0,027 %6
  • Pneumologie0,027 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,022 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %4
  • Plastische Chirurgie0,009 %2
  • Strahlenheilkunde0,009 %2
  • Endokrinologie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Anpassung und Handhabung eines vaskulären Zugangs

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte