Z45.2- Anpassung und Handhabung eines vaskulären Zugangs

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.

Subkodes2

Z45.20 Anpassung und Handhabung eines operativ implantierten vaskulären Katheterverweilsystems⚖ 1
Z45.29 Anpassung und Handhabung eines sonstigen und nicht näher bezeichneten vaskulären Zugangs

Diagnosehäufigkeit

84 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 46 % Kardiologie’22

Rang 4211 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1011,2 %1,0
1 bis unter 5 Jahre2202,4 %2,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2202,4 %2,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1011,2 %10,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2112,4 %1,0
35 bis unter 40 Jahre1011,2 %1,0
40 bis unter 45 Jahre4224,8 %2,0
45 bis unter 50 Jahre2022,4 %1,0
50 bis unter 55 Jahre7258,3 %6,0
55 bis unter 60 Jahre7258,3 %1,7
60 bis unter 65 Jahre8359,5 %1,4
65 bis unter 70 Jahre127514 %3,0
70 bis unter 75 Jahre8449,5 %2,3
75 bis unter 80 Jahre8449,5 %1,6
80 bis unter 85 Jahre136715 %1,4
85 bis unter 90 Jahre6067,1 %3,7
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

28.910 Fälle

Vor allem Kardiologie und Innere Medizin (46 % und 46 %)

  • Kardiologie46 %13.415
  • Innere Medizin46 %13.392
  • Herzchirurgie3,8 %1.086
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,78 %225
  • Kinderkardiologie0,70 %202
  • Übrige 20 Abteilungen2,0 %590
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,64 %185
  • Neurochirurgie0,22 %65
  • Pädiatrie0,18 %53
  • Urologie0,14 %41
  • Orthopädie0,13 %39
  • Intensivmedizin0,13 %37
  • Nephrologie0,12 %36
  • Gefäßchirurgie0,10 %29
  • Thoraxchirurgie0,062 %18
  • Neurologie0,052 %15
  • Gastroenterologie0,048 %14
  • Sonstige Fachabteilung0,048 %14
  • Pneumologie0,042 %12
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,031 %9
  • Geriatrie0,024 %7
  • Unfallchirurgie0,021 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,017 %5
  • Kinderchirurgie0,010 %3
  • Endokrinologie0,003 %1
  • Neonatologie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Anpassung und Handhabung eines vaskulären Zugangs

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte