Z43.4 Versorgung anderer künstlicher Körperöffnungen des Verdauungstraktes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Darf bei Trägern eines Ileo- oder Kolostomas die Schlüsselnummer R15 Stuhlinkontinenz in Verbindung mit einem Kode aus Z43.- für die Versorgung mit einem Stoma kodiert werden?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

17 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 44 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 5798 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1015,9 %2,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1105,9 %2,0
45 bis unter 50 Jahre20212 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1015,9 %7,0
55 bis unter 60 Jahre1105,9 %4,0
60 bis unter 65 Jahre1105,9 %1,0
65 bis unter 70 Jahre42224 %19,3
70 bis unter 75 Jahre1105,9 %1,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre42224 %1,8
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1015,9 %4,0

Behandelnde Fachabteilung

2.353 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (44 % und 16 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde44 %1.040
  • Innere Medizin16 %370
  • Chirurgie14 %326
  • Pädiatrie5,9 %139
  • Gastroenterologie3,4 %80
  • Übrige 21 Abteilungen17 %398
▸ Übrige einzeln
  • Thoraxchirurgie3,1 %73
  • Intensivmedizin3,0 %71
  • Pneumologie2,7 %64
  • Urologie1,6 %38
  • Lungen- und Bronchialheilkunde1,6 %37
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,4 %34
  • Kinderchirurgie1,2 %29
  • Sonstige Fachabteilung0,64 %15
  • Neurologie0,38 %9
  • Kardiologie0,17 %4
  • Plastische Chirurgie0,17 %4
  • Herzchirurgie0,13 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,13 %3
  • Strahlenheilkunde0,13 %3
  • Unfallchirurgie0,13 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,085 %2
  • Kinderkardiologie0,085 %2
  • Gefäßchirurgie0,042 %1
  • Geriatrie0,042 %1
  • Nephrologie0,042 %1
  • Rheumatologie0,042 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Versorgung anderer künstlicher Körperöffnungen des Verdauungstraktes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte