Z43.0 Versorgung eines Tracheostomas

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Darf bei Trägern eines Ileo- oder Kolostomas die Schlüsselnummer R15 Stuhlinkontinenz in Verbindung mit einem Kode aus Z43.- für die Versorgung mit einem Stoma kodiert werden?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.510 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 45 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Rang 1333 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4130,26 %6,8
1 bis unter 5 Jahre252051,7 %5,1
5 bis unter 10 Jahre3524112,3 %2,2
10 bis unter 15 Jahre2414101,6 %2,8
15 bis unter 18 Jahre10460,66 %4,0
18 bis unter 20 Jahre6150,40 %1,5
20 bis unter 25 Jahre18991,2 %2,8
25 bis unter 30 Jahre7340,46 %2,0
30 bis unter 35 Jahre201461,3 %5,0
35 bis unter 40 Jahre3323102,2 %2,9
40 bis unter 45 Jahre5730273,8 %3,1
45 bis unter 50 Jahre7949305,2 %3,0
50 bis unter 55 Jahre9866326,5 %3,7
55 bis unter 60 Jahre1941167813 %3,4
60 bis unter 65 Jahre2321676515 %5,6
65 bis unter 70 Jahre2421519116 %4,1
70 bis unter 75 Jahre1941336113 %4,0
75 bis unter 80 Jahre12073477,9 %5,0
80 bis unter 85 Jahre8758295,8 %5,2
85 bis unter 90 Jahre2212101,5 %3,2
90 bis unter 95 Jahre3300,20 %8,7
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,0 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 5,6 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.414 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (45 % und 14 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde45 %1.080
  • Innere Medizin14 %340
  • Chirurgie11 %260
  • Pädiatrie7,0 %170
  • Thoraxchirurgie4,0 %96
  • Übrige 22 Abteilungen19 %468
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin3,9 %93
  • Gastroenterologie3,6 %87
  • Pneumologie3,6 %86
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,9 %46
  • Lungen- und Bronchialheilkunde1,5 %37
  • Kinderchirurgie1,4 %35
  • Urologie1,0 %25
  • Neurologie0,70 %17
  • Sonstige Fachabteilung0,46 %11
  • Neonatologie0,25 %6
  • Geriatrie0,17 %4
  • Kardiologie0,12 %3
  • Strahlenheilkunde0,12 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,083 %2
  • Herzchirurgie0,083 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,083 %2
  • Kinderkardiologie0,083 %2
  • Nephrologie0,083 %2
  • Unfallchirurgie0,083 %2
  • Endokrinologie0,041 %1
  • Neurochirurgie0,041 %1
  • Plastische Chirurgie0,041 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Tracheostomapflege
Primärschlüssel
Tracheostomaversorgung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Versorgung eines Tracheostomas

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte