Z42.- Nachbehandlung unter Anwendung plastischer Chirurgie

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Narbengewebeplastik

Plastische und rekonstruktive Chirurgie nach abgeheilter Verletzung oder Operation

Exklusive:

Plastische Chirurgie: aus kosmetischen Gründen Z41.1

Plastische Chirurgie: Behandlung einer frischen Verletzung - Verschlüsselung der Verletzung - siehe Alphabetisches Verzeichnis

Regeln außerhalb des Katalogs1

Der Einsatz plastischer Chirurgie kann aus kosmetischen oder medizinischen Gründen erfolgen. Bei Operationen aus medizinischen Gründen ist der Krankheitszustand bzw. Risikofaktor, der Grund für den Eingriff war, als Hauptdiagnose zu kodieren.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

Z42.0 des Kopfes oder des Halses⚖ 1
Z42.1 der Mamma [Brustdrüse]⚖ 1
Z42.2 an anderen Teilen des Rumpfes⚖ 1
Z42.3 der oberen Extremität⚖ 1
Z42.4 der unteren Extremität⚖ 1
Z42.8 an sonstigen Körperteilen⚖ 1
Z42.9 nicht näher bezeichnet⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

334 Fälle · 95 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 42 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter Z42.-.

Rang 1059 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 51 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–1,0
5 bis unter 10 Jahre000–1,0
10 bis unter 15 Jahre1100,30 %3,0
15 bis unter 18 Jahre000–1,3
18 bis unter 20 Jahre2110,60 %4,0
20 bis unter 25 Jahre6151,8 %2,6
25 bis unter 30 Jahre7162,1 %10,3
30 bis unter 35 Jahre201196,0 %1,9
35 bis unter 40 Jahre271268,1 %2,1
40 bis unter 45 Jahre4013912 %2,9
45 bis unter 50 Jahre4904915 %3,7
50 bis unter 55 Jahre5525316 %3,8
55 bis unter 60 Jahre5715617 %3,7
60 bis unter 65 Jahre263237,8 %3,0
65 bis unter 70 Jahre272258,1 %3,1
70 bis unter 75 Jahre111103,3 %3,9
75 bis unter 80 Jahre2020,60 %2,0
80 bis unter 85 Jahre3120,90 %3,0
85 bis unter 90 Jahre1010,30 %21,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

356 Fälle

Vor allem Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Plastische Chirurgie (42 % und 42 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe42 %151
  • Plastische Chirurgie42 %150
  • Chirurgie6,2 %22
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,2 %8
  • Thoraxchirurgie2,0 %7
  • Übrige 6 Abteilungen5,1 %18
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie2,0 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,4 %5
  • Kinderchirurgie0,56 %2
  • Orthopädie0,56 %2
  • Geriatrie0,28 %1
  • Neurologie0,28 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Nachbehandlung unter Anwendung plastischer Chirurgie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte