Z42.- Nachbehandlung unter Anwendung plastischer Chirurgie

ICD-10-GM 2017Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Narbengewebeplastik

Plastische und rekonstruktive Chirurgie nach abgeheilter Verletzung oder Operation

Exklusive:

Plastische Chirurgie: aus kosmetischen Gründen Z41.1

Plastische Chirurgie: Behandlung einer frischen Verletzung - Verschlüsselung der Verletzung - siehe Alphabetisches Verzeichnis

Regeln außerhalb des Katalogs1

Der Einsatz plastischer Chirurgie kann aus kosmetischen oder medizinischen Gründen erfolgen. Bei Operationen aus medizinischen Gründen ist der Krankheitszustand bzw. Risikofaktor, der Grund für den Eingriff war, als Hauptdiagnose zu kodieren.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

Z42.0 des Kopfes oder des Halses⚖ 1
Z42.1 der Mamma [Brustdrüse]⚖ 1
Z42.2 an anderen Teilen des Rumpfes⚖ 1
Z42.3 der oberen Extremität⚖ 1
Z42.4 der unteren Extremität⚖ 1
Z42.8 an sonstigen Körperteilen⚖ 1
Z42.9 nicht näher bezeichnet⚖ 1

Änderungen

2010Bestand
Nachbehandlung unter Anwendung plastischer Chirurgie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2017 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte