Z39.- Postpartale Betreuung und Untersuchung der Mutter

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

Wenn eine Patientin vor der Aufnahme in das Krankenhaus ein Kind entbunden hat, keine operativen Prozeduren bezogen auf die Entbindung während der stationären Behandlung durchgeführt wurden und bei der Mutter keine Komplikationen im Wochenbett entstehen, wird der passende Kode au …

Eine Schwangere am Termin wird im Notarztwagen auf der Fahrt in das Krankenhaus entbunden. Die Plazenta folgt spontan und vollständig nach Aufnahme im Krankenhaus. Mutter und Neugeborenes werden für drei Tage stationär betreut. Was ist die Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes3

Z39.0 Betreuung und Untersuchung der Mutter unmittelbar nach einer Entbindungweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 2
Z39.1 Betreuung und Untersuchung der stillenden Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 2
Z39.2 Routinemäßige postpartale Nachuntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

3.397 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 82 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter Z39.-.

Rang 565 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,019 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5050,15 %2,4
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,029 %1,0
15 bis unter 18 Jahre220220,65 %2,6
18 bis unter 20 Jahre470471,4 %2,6
20 bis unter 25 Jahre31903199,4 %2,6
25 bis unter 30 Jahre879087926 %2,6
30 bis unter 35 Jahre1.27801.27838 %2,7
35 bis unter 40 Jahre690069020 %2,8
40 bis unter 45 Jahre14701474,3 %2,7
45 bis unter 50 Jahre8080,24 %2,8
50 bis unter 55 Jahre1010,029 %1,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.397 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (82 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe82 %2.795
  • Geburtshilfe18 %601
  • Chirurgie0,029 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Postpartale Betreuung und Untersuchung der Mutter

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte