Z08.9 Nachuntersuchung nach nicht näher bezeichneter Behandlung wegen bösartiger Neubildung

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über Z08.-

Bösartige Neubildung in der Eigenanamnese

gilt über Z08.-FoKA: Konsens

Aktuelle Anamnese: Patient mit Magenkarzinom, bei dem nach abgeschlossener Behandlung eine stationäre Kontrolluntersuchung nach zwei Jahren durchgeführt wird. Dabei ergibt sich kein Hinweis auf ein Rezidiv oder auf Metastasen. Was ist die Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

66 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 41 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 4409 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–1,0
5 bis unter 10 Jahre6609,1 %2,0
10 bis unter 15 Jahre1101,5 %–
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000–1,5
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000–2,0
45 bis unter 50 Jahre2113,0 %3,0
50 bis unter 55 Jahre4136,1 %3,0
55 bis unter 60 Jahre5147,6 %1,8
60 bis unter 65 Jahre75211 %1,3
65 bis unter 70 Jahre84412 %2,0
70 bis unter 75 Jahre6519,1 %1,8
75 bis unter 80 Jahre92714 %1,6
80 bis unter 85 Jahre128418 %1,8
85 bis unter 90 Jahre5327,6 %2,3
90 bis unter 95 Jahre1101,5 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.032 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (41 % und 16 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde41 %2.042
  • Innere Medizin16 %787
  • Nuklearmedizin15 %747
  • Urologie6,3 %316
  • Pneumologie4,7 %238
  • Übrige 19 Abteilungen18 %902
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,0 %200
  • Chirurgie3,8 %191
  • Pädiatrie2,0 %100
  • Thoraxchirurgie1,8 %92
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %65
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,97 %49
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,95 %48
  • Strahlenheilkunde0,93 %47
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,89 %45
  • Dermatologie0,48 %24
  • Kardiologie0,16 %8
  • Endokrinologie0,12 %6
  • Kinderchirurgie0,12 %6
  • Nephrologie0,12 %6
  • Neurochirurgie0,099 %5
  • Neurologie0,060 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,060 %3
  • Unfallchirurgie0,060 %3
  • Orthopädie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z08.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Karzinomnachsorge
Primärschlüssel
Krebsnachsorge
Primärschlüssel
Nachsorgeuntersuchung nach bösartiger Neubildung
Primärschlüssel
Onkologische Nachsorge
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Nachuntersuchung nach nicht näher bezeichneter Behandlung wegen bösartiger Neubildung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte