Z08.8 Nachuntersuchung nach sonstiger Behandlung wegen bösartiger Neubildung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über Z08.-

Bösartige Neubildung in der Eigenanamnese

gilt über Z08.-FoKA: Konsens

Aktuelle Anamnese: Patient mit Magenkarzinom, bei dem nach abgeschlossener Behandlung eine stationäre Kontrolluntersuchung nach zwei Jahren durchgeführt wird. Dabei ergibt sich kein Hinweis auf ein Rezidiv oder auf Metastasen. Was ist die Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

308 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 40 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 2844 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,32 %1,0
5 bis unter 10 Jahre5141,6 %1,2
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2110,65 %1,0
35 bis unter 40 Jahre2110,65 %1,5
40 bis unter 45 Jahre3120,97 %1,3
45 bis unter 50 Jahre3300,97 %1,7
50 bis unter 55 Jahre221667,1 %1,8
55 bis unter 60 Jahre211296,8 %2,0
60 bis unter 65 Jahre3324911 %1,3
65 bis unter 70 Jahre42301214 %2,1
70 bis unter 75 Jahre41291213 %2,0
75 bis unter 80 Jahre46311515 %1,7
80 bis unter 85 Jahre57342319 %2,0
85 bis unter 90 Jahre2514118,1 %2,7
90 bis unter 95 Jahre4221,3 %2,0
ab 95 Jahren1100,32 %3,0

Behandelnde Fachabteilung

5.215 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 40 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde40 %2.071
  • Innere Medizin18 %913
  • Nuklearmedizin13 %677
  • Urologie7,7 %404
  • Chirurgie4,6 %240
  • Übrige 19 Abteilungen17 %910
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,8 %198
  • Pneumologie3,6 %190
  • Pädiatrie2,8 %146
  • Thoraxchirurgie2,2 %113
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,4 %71
  • Strahlenheilkunde0,86 %45
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,82 %43
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,69 %36
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,54 %28
  • Sonstige Fachabteilung0,25 %13
  • Kardiologie0,13 %7
  • Neurochirurgie0,077 %4
  • Kinderchirurgie0,058 %3
  • Nephrologie0,058 %3
  • Neurologie0,058 %3
  • Unfallchirurgie0,058 %3
  • Dermatologie0,038 %2
  • Augenheilkunde0,019 %1
  • Orthopädie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z08.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Nachuntersuchung nach sonstiger Behandlung wegen bösartiger Neubildung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte