Z03.0 Beobachtung bei Verdacht auf Tuberkulose

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

Die Hauptdiagnose wird definiert als:

Die Hauptdiagnose wird definiert als:

Im klinischen Alltag ist es oft notwendig, Patienten, vor allem Kinder, mit Verdacht auf Commotio cerebri stationär zu überwachen. Oft stellt sich aber im Verlauf heraus, dass die Diagnose nicht bestätigt werden kann. Die Kodierung der Hauptdiagnose bereitet dann Probleme.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

741 Fälle · 63 % Männer · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 45 % Pädiatrie’22

Rang 1936 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 41 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10461,3 %3,0
1 bis unter 5 Jahre191452,6 %3,7
5 bis unter 10 Jahre2311123,1 %7,2
10 bis unter 15 Jahre151052,0 %6,3
15 bis unter 18 Jahre13851,8 %3,7
18 bis unter 20 Jahre131031,8 %5,8
20 bis unter 25 Jahre4535106,1 %5,6
25 bis unter 30 Jahre5634227,6 %6,5
30 bis unter 35 Jahre82572511 %6,0
35 bis unter 40 Jahre79493011 %5,7
40 bis unter 45 Jahre6036248,1 %5,7
45 bis unter 50 Jahre5537187,4 %5,8
50 bis unter 55 Jahre6039218,1 %5,9
55 bis unter 60 Jahre5234187,0 %5,7
60 bis unter 65 Jahre4532136,1 %6,4
65 bis unter 70 Jahre3214184,3 %6,3
70 bis unter 75 Jahre3418164,6 %6,4
75 bis unter 80 Jahre16792,2 %7,1
80 bis unter 85 Jahre207132,7 %8,8
85 bis unter 90 Jahre8441,1 %5,9
90 bis unter 95 Jahre4400,54 %4,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

17.455 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (45 % und 15 %)

  • Pädiatrie45 %7.800
  • Innere Medizin15 %2.689
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,9 %1.732
  • Kardiologie7,3 %1.273
  • Neonatologie3,4 %601
  • Übrige 31 Abteilungen19 %3.360
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,2 %563
  • Kinderchirurgie3,1 %542
  • Pneumologie2,4 %420
  • Chirurgie1,9 %329
  • Gastroenterologie1,5 %254
  • Geburtshilfe0,99 %172
  • Intensivmedizin0,97 %170
  • Unfallchirurgie0,76 %132
  • Allgemeine Psychiatrie0,58 %102
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,52 %91
  • Orthopädie0,39 %68
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,34 %60
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,33 %58
  • Urologie0,33 %58
  • Neurochirurgie0,30 %53
  • Sonstige Fachabteilung0,29 %50
  • Dermatologie0,28 %49
  • Kinderkardiologie0,25 %43
  • Nephrologie0,17 %30
  • Gefäßchirurgie0,14 %25
  • Herzchirurgie0,14 %24
  • Geriatrie0,13 %23
  • Endokrinologie0,057 %10
  • Thoraxchirurgie0,057 %10
  • Rheumatologie0,040 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,034 %6
  • Plastische Chirurgie0,023 %4
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,017 %3
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,011 %2
  • Augenheilkunde0,006 %1
  • Strahlenheilkunde0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Abklärung bei Verdacht auf Tuberkulose
Primärschlüssel
Beobachtung bei Verdacht auf Tuberkulose
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Beobachtung bei Verdacht auf Tuberkulose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte