U00-U99 Kapitel 22. Schlüsselnummern für besondere Zwecke

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): – · ambulant (§ 295 SGB V): –

Subkodes9

U00-U49 Vorläufige Zuordnungen für Krankheiten mit unklarer Ätiologie, belegte und nicht belegte Schlüsselnummern
U50-U52 Funktionseinschränkung
U55-U55 Erfolgte Registrierung zur Organtransplantation⚖ 3
U60-U61 Stadieneinteilung der HIV-Infektion⚖ 2
U62-U62 Sekundäre Schlüsselnummern zur Spezifizierung von zytogenetischen und molekulargenetischen Differenzierungen bei Neubildungen⚖ 2
U63-U63 Sekundäre Schlüsselnummern zur Spezifizierung von psychischen und Verhaltensstörungen⚖ 2
U69-U69 Sonstige sekundäre Schlüsselnummern für besondere Zwecke⚖ 1
U80-U85 Infektionserreger mit Resistenzen gegen bestimmte Antibiotika oder Chemotherapeutika⚖ 3
U98-U99 Belegte und nicht belegte Schlüsselnummern⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

200 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 38 % Geriatrie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter U00-U99.

Rang 21 von 21 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 54, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9364,5 %11,7
1 bis unter 5 Jahre17988,5 %7,3
5 bis unter 10 Jahre11835,5 %7,5
10 bis unter 15 Jahre10735,0 %8,9
15 bis unter 18 Jahre11745,5 %9,5
18 bis unter 20 Jahre1010,50 %4,3
20 bis unter 25 Jahre3121,5 %27,0
25 bis unter 30 Jahre2021,0 %12,3
30 bis unter 35 Jahre1010,50 %16,5
35 bis unter 40 Jahre2111,0 %11,1
40 bis unter 45 Jahre6333,0 %21,3
45 bis unter 50 Jahre9184,5 %21,1
50 bis unter 55 Jahre11295,5 %17,7
55 bis unter 60 Jahre122106,0 %14,7
60 bis unter 65 Jahre175128,5 %16,6
65 bis unter 70 Jahre17898,5 %14,2
70 bis unter 75 Jahre15697,5 %14,7
75 bis unter 80 Jahre15787,5 %13,3
80 bis unter 85 Jahre17898,5 %13,8
85 bis unter 90 Jahre10465,0 %15,4
90 bis unter 95 Jahre4132,0 %13,7
ab 95 Jahren000–12,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

725 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Geriatrie, hat 38 %

  • Geriatrie38 %273
  • Pädiatrie17 %123
  • Pneumologie16 %116
  • Innere Medizin15 %108
  • Sonstige Fachabteilung4,8 %35
  • Übrige 15 Abteilungen9,7 %70
▸ Übrige einzeln
  • Psychosomatik/Psychotherapie2,9 %21
  • Chirurgie1,1 %8
  • Kinderkardiologie1,1 %8
  • Allgemeine Psychiatrie0,69 %5
  • Gastroenterologie0,69 %5
  • Kardiologie0,69 %5
  • Unfallchirurgie0,55 %4
  • Intensivmedizin0,41 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,28 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,28 %2
  • Orthopädie0,28 %2
  • Urologie0,28 %2
  • Kinderchirurgie0,14 %1
  • Neonatologie0,14 %1
  • Neurochirurgie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter U00-U99.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Kapitel 22. Schlüsselnummern für besondere Zwecke

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte