T87.3 Neurom des Amputationsstumpfes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAKomplikationen im Bereich eines Amputationsstumpfes — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über T87.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T87.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

156 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 52 % Chirurgie’22

Rang 3570 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre3211,9 %2,7
18 bis unter 20 Jahre1010,64 %1,0
20 bis unter 25 Jahre9455,8 %2,8
25 bis unter 30 Jahre7614,5 %9,6
30 bis unter 35 Jahre6603,8 %4,0
35 bis unter 40 Jahre10736,4 %9,2
40 bis unter 45 Jahre11927,1 %6,5
45 bis unter 50 Jahre151149,6 %3,4
50 bis unter 55 Jahre2517816 %4,2
55 bis unter 60 Jahre27161117 %5,8
60 bis unter 65 Jahre23121115 %5,9
65 bis unter 70 Jahre11747,1 %5,5
70 bis unter 75 Jahre4222,6 %2,3
75 bis unter 80 Jahre2111,3 %2,5
80 bis unter 85 Jahre1010,64 %3,0
85 bis unter 90 Jahre1100,64 %14,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

5.894 Fälle

Vor allem Chirurgie und Gefäßchirurgie (52 % und 23 %)

  • Chirurgie52 %3.078
  • Gefäßchirurgie23 %1.338
  • Unfallchirurgie7,8 %460
  • Plastische Chirurgie4,7 %277
  • Innere Medizin4,5 %264
  • Übrige 19 Abteilungen8,1 %477
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie4,0 %236
  • Endokrinologie1,2 %69
  • Herzchirurgie0,53 %31
  • Geriatrie0,49 %29
  • Sonstige Fachabteilung0,49 %29
  • Gastroenterologie0,31 %18
  • Kardiologie0,24 %14
  • Nephrologie0,17 %10
  • Neurochirurgie0,17 %10
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,10 %6
  • Intensivmedizin0,085 %5
  • Dermatologie0,068 %4
  • Neurologie0,068 %4
  • Pädiatrie0,068 %4
  • Kinderchirurgie0,051 %3
  • Urologie0,034 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,017 %1
  • Neonatologie0,017 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T87.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Amputationsneurom
Primärschlüssel
Amputationsstumpfneurom
Primärschlüssel
Narbenneurom
Primärschlüssel
Nervenhyperregeneration [Narbenneurom]
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Neurom des Amputationsstumpfes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte