T84.0- Mechanische Komplikation durch eine Gelenkendoprothese

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAngeborene Hüftluxation und mechanische Komplikationen durch orthopädische Implantate / Sonstige familiäre hypophosphatämische Rachitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch eine Gelenkprothese

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über T84.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T84.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Wie ist eine aseptische bzw. eine septische Lockerung einer Hüftendoprothese zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes9

T84.00 SchultergelenkCCL:123Morbi-RSA⚖ 3
T84.01 EllenbogengelenkCCL:23Morbi-RSA⚖ 3
T84.02 RadiuskopfgelenkCCL:23Morbi-RSA⚖ 3
T84.03 HandgelenkCCL:23Morbi-RSA⚖ 3
T84.04 HüftgelenkCCL:123Morbi-RSA⚖ 4
T84.05 KniegelenkCCL:123Morbi-RSA⚖ 3
T84.06 SprunggelenkCCL:23Morbi-RSA⚖ 3
T84.07 BandscheibeCCL:23Morbi-RSA⚖ 3
T84.08 Sonstige näher bezeichnete GelenkeCCL:23Morbi-RSA⚖ 3

Diagnosehäufigkeit

34.905 Fälle · 62 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 34 % Orthopädie’23

Rang 75 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,20 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3210,009 %9,7
10 bis unter 15 Jahre8530,023 %8,8
15 bis unter 18 Jahre7340,020 %5,1
18 bis unter 20 Jahre3300,009 %3,3
20 bis unter 25 Jahre2514110,072 %7,8
25 bis unter 30 Jahre3622140,10 %5,6
30 bis unter 35 Jahre6426380,18 %6,7
35 bis unter 40 Jahre13070600,37 %6,6
40 bis unter 45 Jahre2601051550,74 %6,8
45 bis unter 50 Jahre5071993081,5 %7,5
50 bis unter 55 Jahre1.3705867843,9 %7,0
55 bis unter 60 Jahre2.8841.2351.6498,3 %7,5
60 bis unter 65 Jahre3.9041.7712.13311 %8,2
65 bis unter 70 Jahre4.2971.8042.49312 %8,6
70 bis unter 75 Jahre5.4382.1643.27416 %9,6
75 bis unter 80 Jahre5.0621.9643.09815 %10,4
80 bis unter 85 Jahre6.0712.0674.00417 %11,6
85 bis unter 90 Jahre3.6771.0502.62711 %12,7
90 bis unter 95 Jahre9792407392,8 %12,5
ab 95 Jahren180251550,52 %9,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,0 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 12,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

72.846 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 34 %

  • Orthopädie34 %24.524
  • Chirurgie29 %21.189
  • Unfallchirurgie26 %18.788
  • Geriatrie4,0 %2.890
  • Neurochirurgie2,0 %1.484
  • Übrige 27 Abteilungen5,5 %3.971
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,9 %1.400
  • Herzchirurgie0,83 %607
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %488
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,55 %401
  • Plastische Chirurgie0,47 %339
  • Neurologie0,17 %125
  • Intensivmedizin0,16 %113
  • Kinderchirurgie0,15 %110
  • Pädiatrie0,10 %74
  • Kardiologie0,078 %57
  • Thoraxchirurgie0,066 %48
  • Gastroenterologie0,063 %46
  • Gefäßchirurgie0,036 %26
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,036 %26
  • Kinderkardiologie0,030 %22
  • Nephrologie0,029 %21
  • Pneumologie0,021 %15
  • Urologie0,019 %14
  • Rheumatologie0,012 %9
  • Dermatologie0,011 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,010 %7
  • Endokrinologie0,005 %4
  • Augenheilkunde0,004 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,004 %3
  • Nuklearmedizin0,004 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,001 %1
  • Strahlenheilkunde0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T84.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2018Untergliedert
2010Bestand
Mechanische Komplikation durch eine Gelenkendoprothese

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte