T83.- Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Urogenitaltrakt

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Versagen und Abstoßung von transplantierten Organen und Geweben T86.-

Regeln außerhalb des Katalogs2

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes9

T83.0 Mechanische Komplikation durch einen Harnwegskatheter (Verweilkatheter)Morbi-RSA⚖ 2
T83.1 Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte oder Implantate im HarntraktMorbi-RSA⚖ 3
T83.2 Mechanische Komplikation durch ein HarnorgantransplantatCCL:1234Morbi-RSA⚖ 2
T83.3 Mechanische Komplikation durch ein Intrauterinpessarweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 2
T83.4 Mechanische Komplikation durch sonstige Prothesen, Implantate oder Transplantate im GenitaltraktMorbi-RSA⚖ 2
T83.5 Infektion und entzündliche Reaktion durch Prothese, Implantat oder Transplantat im HarntraktCCL:1Morbi-RSA⚖ 5
T83.6 Infektion und entzündliche Reaktion durch Prothese, Implantat oder Transplantat im GenitaltraktCCL:1Morbi-RSA⚖ 2
T83.8 Sonstige Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Urogenitaltrakt⚖ 3
T83.9 Nicht näher bezeichnete Komplikation durch Prothese, Implantat oder Transplantat im Urogenitaltrakt⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

9.454 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 63 % Urologie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T83.-.

Rang 324 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,053 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 75, der Frauen ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr121020,13 %4,4
1 bis unter 5 Jahre271980,29 %3,4
5 bis unter 10 Jahre151050,16 %4,2
10 bis unter 15 Jahre11740,12 %4,4
15 bis unter 18 Jahre14770,15 %6,4
18 bis unter 20 Jahre2212100,23 %4,4
20 bis unter 25 Jahre14173681,5 %3,7
25 bis unter 30 Jahre2291111182,4 %3,3
30 bis unter 35 Jahre2611111502,8 %4,2
35 bis unter 40 Jahre2761061702,9 %4,2
40 bis unter 45 Jahre3161311853,3 %4,0
45 bis unter 50 Jahre3271032243,5 %3,9
50 bis unter 55 Jahre4261702564,5 %4,8
55 bis unter 60 Jahre6032483556,4 %4,6
60 bis unter 65 Jahre8033944098,5 %5,0
65 bis unter 70 Jahre94752542210 %4,9
70 bis unter 75 Jahre1.10065744312 %5,1
75 bis unter 80 Jahre1.04168535611 %5,8
80 bis unter 85 Jahre1.33993240714 %6,0
85 bis unter 90 Jahre1.08276032211 %5,7
90 bis unter 95 Jahre378290884,0 %5,6
ab 95 Jahren8455290,89 %3,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,3 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 6,0 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

9.387 Fälle

Überwiegend Urologie (63 %)

  • Urologie63 %5.871
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe17 %1.587
  • Innere Medizin11 %987
  • Chirurgie3,0 %283
  • Nephrologie1,3 %124
  • Übrige 18 Abteilungen5,7 %535
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,3 %118
  • Gastroenterologie0,86 %81
  • Plastische Chirurgie0,53 %50
  • Kardiologie0,47 %44
  • Kinderchirurgie0,39 %37
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %37
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,29 %27
  • Intensivmedizin0,27 %25
  • Neurologie0,27 %25
  • Pneumologie0,26 %24
  • Pädiatrie0,23 %22
  • Orthopädie0,12 %11
  • Gefäßchirurgie0,096 %9
  • Unfallchirurgie0,096 %9
  • Rheumatologie0,075 %7
  • Endokrinologie0,053 %5
  • Herzchirurgie0,021 %2
  • Neurochirurgie0,021 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Urogenitaltrakt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte