T82.5 Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte und Implantate im Herzen und in den Gefäßen

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASchwerwiegende Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · zuletzt 16.12.2020 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch: arteriovenöse Fistel, operativ angelegt

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch: arteriovenösen Shunt, operativ angelegt

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch: Ballon- (Gegenpulsations-) Gerät

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch: Infusionskatheter

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch: künstliches Herz

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch: Vena-cava-Schirm

Exklusive:

Mechanische Komplikation durch epiduralen oder subduralen Infusionskatheter T85.6

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt für Aufnahmen ab 01.02.2021 · auch für Rechnungen, die am 16.12.2020 in MD-Prüfung waren

Fallkonstellation 3 (Bis 2012 Kodierempfehlung Nr. 20)

gilt über T82.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T82.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext T82.5 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

15.941 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 31 % Chirurgie’24

Rang 219 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,089 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2712150,17 %4,9
1 bis unter 5 Jahre8142390,51 %5,9
5 bis unter 10 Jahre6230320,39 %3,9
10 bis unter 15 Jahre4123180,26 %4,5
15 bis unter 18 Jahre2310130,14 %3,2
18 bis unter 20 Jahre131120,082 %6,2
20 bis unter 25 Jahre7742350,48 %3,6
25 bis unter 30 Jahre13062680,82 %3,7
30 bis unter 35 Jahre2741371371,7 %4,2
35 bis unter 40 Jahre3932231702,5 %3,9
40 bis unter 45 Jahre5072602473,2 %4,0
45 bis unter 50 Jahre6243482763,9 %4,6
50 bis unter 55 Jahre1.0656324336,7 %4,2
55 bis unter 60 Jahre1.4458545919,1 %4,8
60 bis unter 65 Jahre1.9401.12381712 %4,7
65 bis unter 70 Jahre2.0511.22982213 %4,7
70 bis unter 75 Jahre2.2011.31688514 %4,8
75 bis unter 80 Jahre1.9061.13776912 %5,1
80 bis unter 85 Jahre1.8691.11275712 %4,9
85 bis unter 90 Jahre1.0175844336,4 %4,7
90 bis unter 95 Jahre185107781,2 %4,7
ab 95 Jahren10640,063 %3,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,9 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 5,1 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

53.559 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 31 %

  • Chirurgie31 %16.429
  • Gefäßchirurgie24 %12.781
  • Innere Medizin18 %9.903
  • Kardiologie9,2 %4.902
  • Herzchirurgie6,5 %3.463
  • Übrige 26 Abteilungen11 %6.081
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie4,9 %2.607
  • Kinderkardiologie0,98 %526
  • Pädiatrie0,72 %386
  • Gastroenterologie0,70 %377
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,67 %358
  • Intensivmedizin0,58 %309
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,48 %258
  • Sonstige Fachabteilung0,43 %232
  • Geriatrie0,39 %209
  • Thoraxchirurgie0,29 %156
  • Kinderchirurgie0,21 %112
  • Neurologie0,19 %104
  • Orthopädie0,17 %92
  • Pneumologie0,15 %81
  • Urologie0,11 %61
  • Unfallchirurgie0,093 %50
  • Neurochirurgie0,082 %44
  • Endokrinologie0,071 %38
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,043 %23
  • Plastische Chirurgie0,041 %22
  • Strahlenheilkunde0,022 %12
  • Rheumatologie0,015 %8
  • Dermatologie0,009 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,007 %4
  • Augenheilkunde0,004 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T82.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Dysfunktion eines Infusionskatheters a.n.k.
Primärschlüssel
Fehllage eines Infusionskatheters a.n.k.
Primärschlüssel
Leckage eines Infusionskatheters a.n.k.
Primärschlüssel
Mechanische Komplikation durch Infusionskatheter
Primärschlüssel
Mechanische Komplikation durch künstliches Herz
Primärschlüssel
Mechanische Komplikation durch operativ angelegte arteriovenöse Fistel
Primärschlüssel
Mechanische Komplikation durch Shunt
Primärschlüssel
Mechanische Komplikation durch vaskuläres Ballon-Gerät
Primärschlüssel
Shuntverschluss
Primärschlüssel
Verlagerung eines Infusionskatheters a.n.k.
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte und Implantate im Herzen und in den Gefäßen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte