T81.9 Nicht näher bezeichnete Komplikation eines Eingriffes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

501 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 34 % Chirurgie’22

Rang 2327 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3210,60 %6,3
1 bis unter 5 Jahre6511,2 %2,2
5 bis unter 10 Jahre8711,6 %3,4
10 bis unter 15 Jahre5321,00 %6,0
15 bis unter 18 Jahre5231,00 %5,4
18 bis unter 20 Jahre10642,0 %4,2
20 bis unter 25 Jahre2714135,4 %3,3
25 bis unter 30 Jahre13852,6 %3,7
30 bis unter 35 Jahre2717105,4 %5,3
35 bis unter 40 Jahre191093,8 %4,5
40 bis unter 45 Jahre238154,6 %3,0
45 bis unter 50 Jahre2814145,6 %4,8
50 bis unter 55 Jahre3816227,6 %4,7
55 bis unter 60 Jahre4528179,0 %5,9
60 bis unter 65 Jahre4630169,2 %7,9
65 bis unter 70 Jahre4927229,8 %9,0
70 bis unter 75 Jahre4726219,4 %9,6
75 bis unter 80 Jahre3219136,4 %5,6
80 bis unter 85 Jahre4516299,0 %8,9
85 bis unter 90 Jahre161153,2 %8,1
90 bis unter 95 Jahre7431,4 %7,1
ab 95 Jahren2110,40 %2,0

Behandelnde Fachabteilung

53.628 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %18.484
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,4 %5.055
  • Unfallchirurgie8,5 %4.562
  • Orthopädie7,3 %3.891
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde7,1 %3.834
  • Übrige 28 Abteilungen33 %17.802
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,9 %2.618
  • Innere Medizin4,4 %2.334
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,6 %1.946
  • Urologie3,6 %1.933
  • Neurochirurgie3,6 %1.928
  • Herzchirurgie3,3 %1.763
  • Plastische Chirurgie3,1 %1.668
  • Dermatologie1,1 %609
  • Kardiologie0,86 %461
  • Kinderchirurgie0,70 %376
  • Sonstige Fachabteilung0,64 %343
  • Gastroenterologie0,63 %337
  • Pädiatrie0,63 %337
  • Augenheilkunde0,49 %264
  • Geriatrie0,49 %263
  • Thoraxchirurgie0,43 %232
  • Intensivmedizin0,26 %137
  • Nephrologie0,13 %70
  • Neurologie0,091 %49
  • Kinderkardiologie0,080 %43
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,065 %35
  • Pneumologie0,048 %26
  • Strahlenheilkunde0,015 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %6
  • Neonatologie0,011 %6
  • Endokrinologie0,009 %5
  • Geburtshilfe0,006 %3
  • Rheumatologie0,004 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Komplikation durch Operation
Primärschlüssel
Komplikation nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Postoperative Komplikation
Primärschlüssel
Postoperatives Syndrom a.n.k.
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Nicht näher bezeichnete Komplikation eines Eingriffes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte