T81.8 Sonstige Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2016Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage4 verbindliche Regeln · 2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Emphysem (subkutan) als Folge eines Eingriffes

Komplikation bei Inhalationstherapie

Persistierende postoperative Fistel

Exklusive:

Maligne Hyperthermie durch Anästhesie T88.3

Hypothermie nach Anästhesie T88.5

Regeln außerhalb des Katalogs6

gilt für Aufnahmen ab 01.01.2021 · auch für Rechnungen, die am 11.11.2020 in MD-Prüfung waren

Bei einem Patienten mit einem Billroth II - Magen (Operation vor drei Jahren) wird gastroskopisch eine Anastomositis an der gastrojejunalen Anastomose mit Ulcera im Jejunum beschrieben. Können hier als Nebendiagnose der ICD-Kode T81.

gilt für Aufnahmen ab 01.12.2020 · auch für Rechnungen, die am 15.10.2020 in MD-Prüfung waren

Mit Operation und postoperativer Nachbestrahlung behandeltes Karzinom des Mittelgesichtes; ferner Unterkieferteilresektion bei Knochenmetastase. Anschließend persistierende intra- und extraorale Fistel.

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Nach der operativen Versorgung einer Sprunggelenksfraktur zeigt sich eine Schwellung im Operationsgebiet; neben Lymphdrainage vorzeitige Entfernung von zwei Klammern. Welche Schlüsselnummer ist für den postoperativen Zustand zu verwenden? T81.

▸ noch 1 Regeln

Bei einem Patienten mit einem metastasierenden Melanom wird eine Lymphknotenexstirpation in der Leiste durchgeführt. Histologisch zeigt sich eine Lymphadenopathie. Postoperativ bildet sich nach der Entlassung eine Lymphfistel aus. Stationäre Aufnahme zur Revision der Leistenregion.

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext T81.8 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis22

Augenlidemphysem nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Emphysem des Bindegewebes nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Emphysem des Unterhautzellgewebes nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Emphysem nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Fadenfistel
Primärschlüssel
Fistel nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Floppy-Iris-Syndrom
Primärschlüssel
Granulomatöse Operationswunde
Primärschlüssel
Herzinsuffizienz bei chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Herzstillstand bei chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Herzversagen bei Operation
Primärschlüssel
Iatrogene Obstruktion
Primärschlüssel
Komplikation bei Beatmungstherapie a.n.k.
Primärschlüssel
Komplikation bei Inhalationstherapie a.n.k.
Primärschlüssel
Komplikation bei respiratorischer Therapie a.n.k.
Primärschlüssel
Nahtgranulom der Operationswunde
Primärschlüssel
▸ noch 6 Einträge
Persistierende postoperative Fistel
Primärschlüssel
Postoperative Wundheilungsstörung
Primärschlüssel
Postoperatives Nahtgranulom
Primärschlüssel
Postoperatives Serom
Primärschlüssel
Subkutanes Emphysem nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Tourniquet-Syndrom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2016 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte