T81.5 Fremdkörper, der versehentlich nach einem Eingriff in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere iatrogene Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Adhäsionen durch einen Fremdkörper, der versehentlich in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Obstruktion durch einen Fremdkörper, der versehentlich in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Perforation durch einen Fremdkörper, der versehentlich in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Exklusive:

Obstruktion oder Perforation, verursacht durch absichtlich im Körper belassene Prothesen und Implantate T82.0-T82.5 T83.0-T83.4 T84.0- bis T84.4 T85.0-T85.6

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

138 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 34 % Chirurgie’22

Rang 3678 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 66, der Frauen ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,72 %1,0
10 bis unter 15 Jahre1010,72 %2,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1010,72 %2,0
20 bis unter 25 Jahre7615,1 %3,6
25 bis unter 30 Jahre1010,72 %1,0
30 bis unter 35 Jahre4132,9 %4,5
35 bis unter 40 Jahre11298,0 %3,1
40 bis unter 45 Jahre9366,5 %6,4
45 bis unter 50 Jahre4042,9 %1,5
50 bis unter 55 Jahre11748,0 %4,1
55 bis unter 60 Jahre11478,0 %3,5
60 bis unter 65 Jahre1871113 %3,2
65 bis unter 70 Jahre169712 %5,3
70 bis unter 75 Jahre159611 %5,2
75 bis unter 80 Jahre13859,4 %5,5
80 bis unter 85 Jahre11748,0 %6,9
85 bis unter 90 Jahre2111,4 %25,0
90 bis unter 95 Jahre1010,72 %4,0
ab 95 Jahren1010,72 %2,0

Behandelnde Fachabteilung

53.628 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %18.484
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,4 %5.055
  • Unfallchirurgie8,5 %4.562
  • Orthopädie7,3 %3.891
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde7,1 %3.834
  • Übrige 28 Abteilungen33 %17.802
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,9 %2.618
  • Innere Medizin4,4 %2.334
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,6 %1.946
  • Urologie3,6 %1.933
  • Neurochirurgie3,6 %1.928
  • Herzchirurgie3,3 %1.763
  • Plastische Chirurgie3,1 %1.668
  • Dermatologie1,1 %609
  • Kardiologie0,86 %461
  • Kinderchirurgie0,70 %376
  • Sonstige Fachabteilung0,64 %343
  • Gastroenterologie0,63 %337
  • Pädiatrie0,63 %337
  • Augenheilkunde0,49 %264
  • Geriatrie0,49 %263
  • Thoraxchirurgie0,43 %232
  • Intensivmedizin0,26 %137
  • Nephrologie0,13 %70
  • Neurologie0,091 %49
  • Kinderkardiologie0,080 %43
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,065 %35
  • Pneumologie0,048 %26
  • Strahlenheilkunde0,015 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %6
  • Neonatologie0,011 %6
  • Endokrinologie0,009 %5
  • Geburtshilfe0,006 %3
  • Rheumatologie0,004 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Adhäsion durch einen versehentlich in einer Körperhöhle zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Adhäsion durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Granulom durch Fremdkörper in der Operationswunde
Primärschlüssel
Obstruktion durch einen versehentlich in einer Körperhöhle zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Obstruktion durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Perforation durch einen versehentlich in einer Körperhöhle zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Perforation durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Postoperative Adhäsion durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
Primärschlüssel
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassene Nadel
Primärschlüssel
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassener Fremdkörper
Primärschlüssel
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassener Schwamm
Primärschlüssel
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassener Tupfer
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Fremdkörper, der versehentlich nach einem Eingriff in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte