T80.9 Nicht näher bezeichnete Komplikation nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 2 SEG-4-Empfehlungen · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Transfusionsreaktion o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über T80.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T80.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

gilt über T80.-FoKA: Dissens

Bei einem Patienten wird eine transurethrale Resektion (TUR) eines Blasenkarzinoms durchgeführt. Der intraoperative Verlauf ist komplikationslos. Am ersten postoperativen Tag kommt es zu einer Nachblutung ohne Blasentamponade, es erfolgt eine Spülbehandlung. Als Hauptdiagnose wird der Kode C67.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

34 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 25 % Chirurgie’23

Rang 5178 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2115,9 %1,0
5 bis unter 10 Jahre1012,9 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1012,9 %74,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1102,9 %1,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1012,9 %1,0
40 bis unter 45 Jahre2115,9 %6,5
45 bis unter 50 Jahre1102,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1102,9 %1,0
55 bis unter 60 Jahre2115,9 %1,0
60 bis unter 65 Jahre41312 %2,0
65 bis unter 70 Jahre42212 %4,3
70 bis unter 75 Jahre40412 %2,3
75 bis unter 80 Jahre43112 %3,0
80 bis unter 85 Jahre42212 %5,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre2025,9 %4,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

636 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 25 %

  • Chirurgie25 %156
  • Innere Medizin24 %155
  • Unfallchirurgie7,4 %47
  • Pädiatrie6,6 %42
  • Hämatologie und internistische Onkologie5,5 %35
  • Übrige 23 Abteilungen32 %201
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,6 %29
  • Plastische Chirurgie4,4 %28
  • Dermatologie3,8 %24
  • Gastroenterologie3,0 %19
  • Orthopädie2,4 %15
  • Kardiologie1,9 %12
  • Urologie1,7 %11
  • Gefäßchirurgie1,6 %10
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %9
  • Nephrologie1,1 %7
  • Intensivmedizin0,94 %6
  • Neurologie0,94 %6
  • Kinderchirurgie0,79 %5
  • Neurochirurgie0,63 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,63 %4
  • Pneumologie0,47 %3
  • Augenheilkunde0,31 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,31 %2
  • Geriatrie0,16 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,16 %1
  • Herzchirurgie0,16 %1
  • Rheumatologie0,16 %1
  • Thoraxchirurgie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

Infusionskomplikation a.n.k.
Primärschlüssel
Injektionskomplikation
Primärschlüssel
Komplikation bei Dialyse a.n.k.
Primärschlüssel
Komplikation bei extrakorporalem Kreislauf
Primärschlüssel
Komplikation durch Bluttransfusion
Primärschlüssel
Komplikation durch Infusionsmaßnahme a.n.k.
Primärschlüssel
Komplikation durch Injektion
Primärschlüssel
Komplikation durch Injektionsmaßnahme
Primärschlüssel
Komplikation durch Inokulation
Primärschlüssel
Komplikation durch Lymphozytentransfusion
Primärschlüssel
Komplikation durch Plasmatransfusion
Primärschlüssel
Komplikationen der Hämodialyse
268316Primärschlüssel
Perfusionskomplikation a.n.k.
Primärschlüssel
Spritzenkomplikation
Primärschlüssel
Transfusionsreaktion
Primärschlüssel
Transfusionszwischenfall
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

268316
Komplikationen bei der Hämodialyse

Änderungen

2010Bestand
Nicht näher bezeichnete Komplikation nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte