T80.6 Sonstige Serumreaktionen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige näher bezeichnete Komplikationen nach med. Maßnahmen / Komplikationen nach Impfung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 2 SEG-4-Empfehlungen · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Serumdermatitis

Serumintoxikation

Serumkrankheit

Serumurtikaria

Exklusive:

Serumhepatitis B16-B19

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über T80.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T80.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

gilt über T80.-FoKA: Dissens

Bei einem Patienten wird eine transurethrale Resektion (TUR) eines Blasenkarzinoms durchgeführt. Der intraoperative Verlauf ist komplikationslos. Am ersten postoperativen Tag kommt es zu einer Nachblutung ohne Blasentamponade, es erfolgt eine Spülbehandlung. Als Hauptdiagnose wird der Kode C67.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

19 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 27 % Innere Medizin’22

Rang 5707 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 25, der Frauen ab etwa 34 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre42221 %2,0
5 bis unter 10 Jahre1015,3 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1105,3 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1015,3 %2,0
20 bis unter 25 Jahre1105,3 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre31216 %1,7
35 bis unter 40 Jahre1015,3 %1,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1015,3 %1,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre1015,3 %1,0
65 bis unter 70 Jahre22011 %3,0
70 bis unter 75 Jahre1105,3 %1,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre20211 %1,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

632 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 27 %

  • Innere Medizin27 %171
  • Chirurgie26 %166
  • Unfallchirurgie6,3 %40
  • Pädiatrie5,4 %34
  • Plastische Chirurgie4,6 %29
  • Übrige 23 Abteilungen30 %192
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,4 %28
  • Orthopädie4,1 %26
  • Kardiologie3,0 %19
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,4 %15
  • Gastroenterologie1,9 %12
  • Gefäßchirurgie1,9 %12
  • Dermatologie1,7 %11
  • Intensivmedizin1,7 %11
  • Neurologie1,3 %8
  • Pneumologie1,3 %8
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %7
  • Kinderchirurgie0,95 %6
  • Nephrologie0,95 %6
  • Urologie0,79 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,63 %4
  • Augenheilkunde0,47 %3
  • Neurochirurgie0,47 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,47 %3
  • Geburtshilfe0,16 %1
  • Geriatrie0,16 %1
  • Herzchirurgie0,16 %1
  • Kinderkardiologie0,16 %1
  • Thoraxchirurgie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

Allergische Reaktion durch Serum
Primärschlüssel
Arthus-Phänomen durch Serum
Primärschlüssel
Eiweißschock durch Vakzination
Primärschlüssel
Enzephalopathie durch Schutzimpfung
Primärschlüssel
Enzephalopathie durch Serum
Primärschlüssel
Exanthem durch Serumbehandlung
Primärschlüssel
Serumallergie
Primärschlüssel
Serumausschlag a.n.k.
Primärschlüssel
Serumdermatitis a.n.k.
Primärschlüssel
Serumexanthem a.n.k.
Primärschlüssel
Serumintoxikation
Primärschlüssel
Serumkrankheit a.n.k.
Primärschlüssel
Serumreaktion
Primärschlüssel
Serumurtikaria a.n.k.
Primärschlüssel
Serumvergiftung a.n.k.
Primärschlüssel
Eiweißschock
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Serumreaktionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte