T80.1 Gefäßkomplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige näher bezeichnete Komplikationen nach med. Maßnahmen / Komplikationen nach Impfung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 2 SEG-4-Empfehlungen · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Phlebitis nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

Thrombembolie nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

Thrombophlebitis nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

Exklusive:

Aufgeführte Zustände mit der Angabe: durch Prothesen, Implantate und Transplantate T82.8 T83.8 T84.8 T85.8-

Aufgeführte Zustände mit der Angabe: nach medizinischen Maßnahmen T81.7

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über T80.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T80.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

gilt über T80.-FoKA: Dissens

Bei einem Patienten wird eine transurethrale Resektion (TUR) eines Blasenkarzinoms durchgeführt. Der intraoperative Verlauf ist komplikationslos. Am ersten postoperativen Tag kommt es zu einer Nachblutung ohne Blasentamponade, es erfolgt eine Spülbehandlung. Als Hauptdiagnose wird der Kode C67.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

95 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 27 % Innere Medizin’22

Rang 4085 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1011,1 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1101,1 %4,0
18 bis unter 20 Jahre1011,1 %1,0
20 bis unter 25 Jahre5145,3 %1,8
25 bis unter 30 Jahre3123,2 %6,0
30 bis unter 35 Jahre3033,2 %4,7
35 bis unter 40 Jahre3213,2 %4,3
40 bis unter 45 Jahre6426,3 %5,3
45 bis unter 50 Jahre4134,2 %3,0
50 bis unter 55 Jahre2202,1 %2,0
55 bis unter 60 Jahre5415,3 %3,4
60 bis unter 65 Jahre116512 %4,6
65 bis unter 70 Jahre135814 %6,5
70 bis unter 75 Jahre105511 %5,8
75 bis unter 80 Jahre9639,5 %6,0
80 bis unter 85 Jahre107311 %5,1
85 bis unter 90 Jahre6246,3 %6,0
90 bis unter 95 Jahre2112,1 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

632 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 27 %

  • Innere Medizin27 %171
  • Chirurgie26 %166
  • Unfallchirurgie6,3 %40
  • Pädiatrie5,4 %34
  • Plastische Chirurgie4,6 %29
  • Übrige 23 Abteilungen30 %192
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,4 %28
  • Orthopädie4,1 %26
  • Kardiologie3,0 %19
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,4 %15
  • Gastroenterologie1,9 %12
  • Gefäßchirurgie1,9 %12
  • Dermatologie1,7 %11
  • Intensivmedizin1,7 %11
  • Neurologie1,3 %8
  • Pneumologie1,3 %8
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %7
  • Kinderchirurgie0,95 %6
  • Nephrologie0,95 %6
  • Urologie0,79 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,63 %4
  • Augenheilkunde0,47 %3
  • Neurochirurgie0,47 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,47 %3
  • Geburtshilfe0,16 %1
  • Geriatrie0,16 %1
  • Herzchirurgie0,16 %1
  • Kinderkardiologie0,16 %1
  • Thoraxchirurgie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Embolia cutis medicamentosa
Primärschlüssel
Gefäßkomplikation nach Infusion, therapeutischer Injektion oder Transfusion
Primärschlüssel
Nicolau-Syndrom
Primärschlüssel
Phlebitis nach Infusion, therapeutischer Injektion oder Transfusion
Primärschlüssel
Thromboembolie nach Infusion, therapeutischer Injektion oder Transfusion
Primärschlüssel
Thrombophlebitis nach Infusion, therapeutischer Injektion oder Transfusion
Primärschlüssel
Katheterthrombus
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Gefäßkomplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte