T79.6- Traumatische Muskelischämie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kompartmentsyndrom

Exklusive:

Nichttraumatisches Kompartmentsyndrom M62.2-

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie ist ein abdominales Kompartmentsyndrom (anhaltend erhöhter intraabdomineller Druck mit Organfunktionsstörungen) infolge einer Peritonitis zu kodieren? Trifft der ICD-Kode T79.6 Traumatische Muskelischämie hier zu?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes6

T79.60 der oberen ExtremitätMorbi-RSA⚖ 1
T79.61 des Oberschenkels und der HüfteMorbi-RSA⚖ 1
T79.62 des UnterschenkelsMorbi-RSA⚖ 1
T79.63 des FußesMorbi-RSA⚖ 1
T79.68 sonstiger LokalisationMorbi-RSA⚖ 1
T79.69 nicht näher bezeichneter LokalisationMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

3.145 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 25 % Innere Medizin’23

Rang 832 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,018 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2200,064 %6,0
5 bis unter 10 Jahre6510,19 %6,7
10 bis unter 15 Jahre14860,45 %12,6
15 bis unter 18 Jahre262060,83 %13,8
18 bis unter 20 Jahre373521,2 %9,2
20 bis unter 25 Jahre8875132,8 %8,4
25 bis unter 30 Jahre5444101,7 %10,6
30 bis unter 35 Jahre685992,2 %11,4
35 bis unter 40 Jahre7261112,3 %12,6
40 bis unter 45 Jahre5240121,7 %9,6
45 bis unter 50 Jahre544591,7 %16,6
50 bis unter 55 Jahre8358252,6 %13,5
55 bis unter 60 Jahre11487273,6 %15,9
60 bis unter 65 Jahre148106424,7 %14,9
65 bis unter 70 Jahre175112635,6 %14,9
70 bis unter 75 Jahre2711521198,6 %14,5
75 bis unter 80 Jahre31914917010 %14,3
80 bis unter 85 Jahre57828029818 %13,9
85 bis unter 90 Jahre61322938419 %13,1
90 bis unter 95 Jahre2961111859,4 %12,6
ab 95 Jahren7526492,4 %9,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 8,4 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 16,6 Tagen (45 bis unter 50 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.285 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 25 %

  • Innere Medizin25 %1.347
  • Unfallchirurgie17 %915
  • Chirurgie17 %896
  • Geriatrie8,4 %442
  • Orthopädie5,4 %284
  • Übrige 26 Abteilungen27 %1.401
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,4 %235
  • Pädiatrie4,0 %209
  • Kardiologie3,4 %178
  • Kinderchirurgie2,5 %134
  • Nephrologie2,4 %127
  • Plastische Chirurgie2,2 %115
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,1 %57
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,93 %49
  • Intensivmedizin0,93 %49
  • Dermatologie0,83 %44
  • Neurologie0,79 %42
  • Sonstige Fachabteilung0,66 %35
  • Gefäßchirurgie0,61 %32
  • Pneumologie0,45 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %13
  • Neurochirurgie0,21 %11
  • Urologie0,17 %9
  • Thoraxchirurgie0,15 %8
  • Endokrinologie0,13 %7
  • Herzchirurgie0,038 %2
  • Kinderkardiologie0,038 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,038 %2
  • Rheumatologie0,038 %2
  • Augenheilkunde0,019 %1
  • Geburtshilfe0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T79.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2015Untergliedert
Inhalte übergeleitet in T79.60T79.61T79.62T79.63T79.68T79.69
2010Bestand
Traumatische Muskelischämie

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte