T79.3 Posttraumatische Wundinfektion, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 weitere Quelle · zuletzt 18.05.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs
Kodierhinweis:

Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.

Regeln außerhalb des Katalogs1

BSGBSG, Urteil vom 18.05.2021: nachträgliche Rechnungskorrektur durch den Krankenhausträger – materielle Präklusion in § 7 Abs 5 PrüfvVbg – kein Ausschluss von Korrekturen …18.05.2021

Eine materielle Präklusion ist mit dem Regelungszweck der 2016 zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft geschlossenen Prüfverfahrensvereinbarung (juris: PrüfvVbg) nicht vereinbar, wenn das Krankenhaus in Umsetzung des durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ermittelten Prüfergebnisses Daten nach Abschluss der MDK-Prüfung korrigiert oder ergänzt.

Volltext anzeigen (~22 Seiten)

Wird geladen …

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.424 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 25 % Innere Medizin’24

Rang 1385 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 47, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12750,84 %4,4
1 bis unter 5 Jahre10373307,2 %3,4
5 bis unter 10 Jahre10861477,6 %3,2
10 bis unter 15 Jahre5845134,1 %4,0
15 bis unter 18 Jahre3622142,5 %4,2
18 bis unter 20 Jahre201821,4 %6,9
20 bis unter 25 Jahre3923162,7 %6,5
25 bis unter 30 Jahre443593,1 %10,0
30 bis unter 35 Jahre5538173,9 %10,7
35 bis unter 40 Jahre6446184,5 %6,4
40 bis unter 45 Jahre6743244,7 %6,6
45 bis unter 50 Jahre6941284,8 %7,7
50 bis unter 55 Jahre8249335,8 %8,6
55 bis unter 60 Jahre9050406,3 %9,4
60 bis unter 65 Jahre9055356,3 %9,4
65 bis unter 70 Jahre9859396,9 %8,9
70 bis unter 75 Jahre9558376,7 %11,0
75 bis unter 80 Jahre7241315,1 %9,0
80 bis unter 85 Jahre8843456,2 %12,0
85 bis unter 90 Jahre9133586,4 %12,9
90 bis unter 95 Jahre3711262,6 %12,4
ab 95 Jahren6060,42 %13,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,2 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 12,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.285 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 25 %

  • Innere Medizin25 %1.347
  • Unfallchirurgie17 %915
  • Chirurgie17 %896
  • Geriatrie8,4 %442
  • Orthopädie5,4 %284
  • Übrige 26 Abteilungen27 %1.401
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,4 %235
  • Pädiatrie4,0 %209
  • Kardiologie3,4 %178
  • Kinderchirurgie2,5 %134
  • Nephrologie2,4 %127
  • Plastische Chirurgie2,2 %115
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,1 %57
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,93 %49
  • Intensivmedizin0,93 %49
  • Dermatologie0,83 %44
  • Neurologie0,79 %42
  • Sonstige Fachabteilung0,66 %35
  • Gefäßchirurgie0,61 %32
  • Pneumologie0,45 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %13
  • Neurochirurgie0,21 %11
  • Urologie0,17 %9
  • Thoraxchirurgie0,15 %8
  • Endokrinologie0,13 %7
  • Herzchirurgie0,038 %2
  • Kinderkardiologie0,038 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,038 %2
  • Rheumatologie0,038 %2
  • Augenheilkunde0,019 %1
  • Geburtshilfe0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T79.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Infizierte Verletzung
Primärschlüssel
Infizierte Wunde
Primärschlüssel
Infizierte Wunde ohne Erstversorgung
Primärschlüssel
Infizierter Insektenstich
Primärschlüssel
Lokale Wundinfektion
Primärschlüssel
Posttraumatische Infektion a.n.k.
Primärschlüssel
Posttraumatische Wundinfektion
Primärschlüssel
Sekundär infizierte Wunde
Primärschlüssel
Wundinfektion a.n.k.
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Posttraumatische Wundinfektion, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte