T65.8 Toxische Wirkung sonstiger näher bezeichneter Substanzen

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T65.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

269 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 47 % Innere Medizin’24

Rang 2953 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10643,7 %1,0
1 bis unter 5 Jahre43261716 %1,1
5 bis unter 10 Jahre4401,5 %1,1
10 bis unter 15 Jahre7342,6 %1,1
15 bis unter 18 Jahre162145,9 %1,4
18 bis unter 20 Jahre11924,1 %1,3
20 bis unter 25 Jahre228148,2 %1,2
25 bis unter 30 Jahre229138,2 %1,3
30 bis unter 35 Jahre2211118,2 %1,3
35 bis unter 40 Jahre181176,7 %1,2
40 bis unter 45 Jahre7432,6 %1,2
45 bis unter 50 Jahre171166,3 %1,2
50 bis unter 55 Jahre11474,1 %1,3
55 bis unter 60 Jahre155105,6 %1,4
60 bis unter 65 Jahre8533,0 %1,3
65 bis unter 70 Jahre6332,2 %3,5
70 bis unter 75 Jahre11474,1 %5,5
75 bis unter 80 Jahre3121,1 %5,5
80 bis unter 85 Jahre6422,2 %1,1
85 bis unter 90 Jahre9543,3 %3,9
90 bis unter 95 Jahre1100,37 %–
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

880 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (47 % und 29 %)

  • Innere Medizin47 %414
  • Pädiatrie29 %251
  • Intensivmedizin6,1 %54
  • Gastroenterologie5,2 %46
  • Kardiologie4,0 %35
  • Übrige 17 Abteilungen9,1 %80
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,0 %18
  • Neurologie1,9 %17
  • Pneumologie1,3 %11
  • Chirurgie0,68 %6
  • Orthopädie0,57 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %4
  • Dermatologie0,34 %3
  • Nephrologie0,34 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,23 %2
  • Kinderchirurgie0,23 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,23 %2
  • Unfallchirurgie0,23 %2
  • Endokrinologie0,11 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %1
  • Kinderkardiologie0,11 %1
  • Neonatologie0,11 %1
  • Plastische Chirurgie0,11 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T65.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Intoxikation durch Acrylnitril
Primärschlüssel
Intoxikation durch Methacrylnitril
Primärschlüssel
Vergiftung durch Düngemittel
Primärschlüssel
Vergiftung durch Klebstoff
Primärschlüssel
Wismutvergiftung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung sonstiger näher bezeichneter Substanzen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte