T61.- Toxische Wirkung schädlicher Substanzen, die mit essbaren Meerestieren aufgenommen wurden

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Allergische Reaktion auf Lebensmittel, wie z.B.: anaphylaktischer Schock durch Nahrungsmittelunverträglichkeit T78.0

Allergische Reaktion auf Lebensmittel, wie z.B.: Dermatitis L23.6 L25.4 L27.2

Allergische Reaktion auf Lebensmittel, wie z.B.: Gastroenteritis (nichtinfektiös) K52.-

Bakteriell bedingte Lebensmittelvergiftungen A05.-

Toxische Wirkung infolge Lebensmittel-Kontamination, wie z.B.: Aflatoxin und sonstige Mykotoxine T64

Toxische Wirkung infolge Lebensmittel-Kontamination, wie z.B.: Blausäure T57.3

▸ noch 2 Angaben
Exklusive:

Toxische Wirkung infolge Lebensmittel-Kontamination, wie z.B.: Quecksilber T56.1

Toxische Wirkung infolge Lebensmittel-Kontamination, wie z.B.: Zyanide T65.0

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes5

T61.0 Ciguatera-FischvergiftungMorbi-RSA⚖ 1
T61.1 Scombroid-FischvergiftungMorbi-RSA⚖ 1
T61.2 Sonstige Vergiftung durch Fische und SchalentiereMorbi-RSA⚖ 1
T61.8 Toxische Wirkung sonstiger essbarer MeerestiereMorbi-RSA⚖ 1
T61.9 Toxische Wirkung eines nicht näher bezeichneten essbaren MeerestieresMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

55 Fälle · 60 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 72 % Innere Medizin’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T61.-.

Rang 1325 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1101,8 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1101,8 %–
18 bis unter 20 Jahre1011,8 %–
20 bis unter 25 Jahre2113,6 %2,0
25 bis unter 30 Jahre3305,5 %1,0
30 bis unter 35 Jahre5239,1 %1,0
35 bis unter 40 Jahre4317,3 %–
40 bis unter 45 Jahre5239,1 %1,3
45 bis unter 50 Jahre000–3,0
50 bis unter 55 Jahre3035,5 %1,7
55 bis unter 60 Jahre1101,8 %1,8
60 bis unter 65 Jahre5149,1 %9,3
65 bis unter 70 Jahre72513 %1,3
70 bis unter 75 Jahre5059,1 %4,1
75 bis unter 80 Jahre5329,1 %1,7
80 bis unter 85 Jahre4137,3 %2,6
85 bis unter 90 Jahre000–3,5
90 bis unter 95 Jahre3125,5 %1,5
ab 95 Jahren000–2,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

76 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (72 %)

  • Innere Medizin72 %55
  • Gastroenterologie16 %12
  • Chirurgie2,6 %2
  • Kardiologie2,6 %2
  • Dermatologie1,3 %1
  • Übrige 4 Abteilungen5,3 %4
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %1
  • Nephrologie1,3 %1
  • Pädiatrie1,3 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung schädlicher Substanzen, die mit essbaren Meerestieren aufgenommen wurden

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte