T56.- Toxische Wirkung von Metallen

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Metalle jeder Herkunft, ausgenommen medizinische Substanzen

Metallrauch und -dämpfe

Exklusive:

Arsen und dessen Verbindungen T57.0

Mangan und dessen Verbindungen T57.2

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes10

T56.0 Toxische Wirkung: Blei und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.1 Toxische Wirkung: Quecksilber und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.2 Toxische Wirkung: Chrom und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.3 Toxische Wirkung: Kadmium und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.4 Toxische Wirkung: Kupfer und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.5 Toxische Wirkung: Zink und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.6 Toxische Wirkung: Zinn und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.7 Toxische Wirkung: Beryllium und dessen VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T56.8 Toxische Wirkung: Sonstige MetalleMorbi-RSA⚖ 1
T56.9 Toxische Wirkung: Metall, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

37 Fälle · 76 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 41 % Pädiatrie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T56.-.

Rang 1357 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 20, der Frauen ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–1,0
1 bis unter 5 Jahre74319 %14,0
5 bis unter 10 Jahre75219 %9,3
10 bis unter 15 Jahre2205,4 %–
15 bis unter 18 Jahre1102,7 %2,0
18 bis unter 20 Jahre2205,4 %–
20 bis unter 25 Jahre1012,7 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2115,4 %3,5
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre2205,4 %1,5
40 bis unter 45 Jahre1102,7 %3,0
45 bis unter 50 Jahre2115,4 %1,0
50 bis unter 55 Jahre3308,1 %2,0
55 bis unter 60 Jahre000–13,0
60 bis unter 65 Jahre43111 %–
65 bis unter 70 Jahre1102,7 %4,0
70 bis unter 75 Jahre000–1,0
75 bis unter 80 Jahre2205,4 %–
80 bis unter 85 Jahre000–7,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

32 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (41 % und 22 %)

  • Pädiatrie41 %13
  • Innere Medizin22 %7
  • Unfallchirurgie9,4 %3
  • Gastroenterologie6,3 %2
  • Pneumologie6,3 %2
  • Übrige 5 Abteilungen16 %5
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,1 %1
  • Kinderchirurgie3,1 %1
  • Nephrologie3,1 %1
  • Neurologie3,1 %1
  • Orthopädie3,1 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung von Metallen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte