T54.- Toxische Wirkung von ätzenden Substanzen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes5

T54.0 Toxische Wirkung: Phenol und dessen HomologeMorbi-RSA⚖ 1
T54.1 Toxische Wirkung: Sonstige ätzende organische VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T54.2 Toxische Wirkung: Ätzende Säuren und säureähnliche SubstanzenMorbi-RSA⚖ 1
T54.3 Toxische Wirkung: Ätzalkalien und alkaliähnliche SubstanzenMorbi-RSA⚖ 1
T54.9 Toxische Wirkung: Ätzende Substanz, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

189 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 39 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter T54.-.

Rang 1160 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 23, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr14777,4 %1,1
1 bis unter 5 Jahre53341928 %1,4
5 bis unter 10 Jahre4402,1 %1,0
10 bis unter 15 Jahre1100,53 %1,0
15 bis unter 18 Jahre2021,1 %1,5
18 bis unter 20 Jahre3211,6 %1,0
20 bis unter 25 Jahre16798,5 %1,1
25 bis unter 30 Jahre9454,8 %1,1
30 bis unter 35 Jahre184149,5 %1,8
35 bis unter 40 Jahre10915,3 %1,5
40 bis unter 45 Jahre11655,8 %4,2
45 bis unter 50 Jahre8534,2 %3,6
50 bis unter 55 Jahre7253,7 %1,6
55 bis unter 60 Jahre7343,7 %1,0
60 bis unter 65 Jahre7523,7 %1,3
65 bis unter 70 Jahre8534,2 %1,5
70 bis unter 75 Jahre4312,1 %1,3
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre2111,1 %35,5
85 bis unter 90 Jahre4132,1 %1,3
90 bis unter 95 Jahre1010,53 %2,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

189 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 39 %

  • Innere Medizin39 %74
  • Pädiatrie35 %67
  • Gastroenterologie6,3 %12
  • Intensivmedizin4,8 %9
  • Kardiologie3,2 %6
  • Übrige 7 Abteilungen11 %21
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie2,6 %5
  • Unfallchirurgie2,6 %5
  • Chirurgie2,1 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie2,1 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,53 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,53 %1
  • Neonatologie0,53 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung von ätzenden Substanzen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte