T54.- Toxische Wirkung von ätzenden Substanzen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes5

T54.0 Toxische Wirkung: Phenol und dessen HomologeMorbi-RSA⚖ 1
T54.1 Toxische Wirkung: Sonstige ätzende organische VerbindungenMorbi-RSA⚖ 1
T54.2 Toxische Wirkung: Ätzende Säuren und säureähnliche SubstanzenMorbi-RSA⚖ 1
T54.3 Toxische Wirkung: Ätzalkalien und alkaliähnliche SubstanzenMorbi-RSA⚖ 1
T54.9 Toxische Wirkung: Ätzende Substanz, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

203 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 36 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter T54.-.

Rang 1133 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 30, der Frauen ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr15967,4 %1,1
1 bis unter 5 Jahre55312427 %1,7
5 bis unter 10 Jahre4312,0 %1,8
10 bis unter 15 Jahre6243,0 %1,7
15 bis unter 18 Jahre8353,9 %2,0
18 bis unter 20 Jahre6333,0 %1,2
20 bis unter 25 Jahre9364,4 %4,3
25 bis unter 30 Jahre120125,9 %1,2
30 bis unter 35 Jahre191549,4 %1,4
35 bis unter 40 Jahre7703,4 %1,6
40 bis unter 45 Jahre10464,9 %4,1
45 bis unter 50 Jahre1010,49 %1,0
50 bis unter 55 Jahre11655,4 %2,9
55 bis unter 60 Jahre6423,0 %1,5
60 bis unter 65 Jahre7433,4 %1,3
65 bis unter 70 Jahre4222,0 %1,0
70 bis unter 75 Jahre1100,49 %7,0
75 bis unter 80 Jahre4402,0 %1,0
80 bis unter 85 Jahre6333,0 %1,0
85 bis unter 90 Jahre7253,4 %1,4
90 bis unter 95 Jahre5322,5 %3,2
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

203 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 36 %

  • Innere Medizin36 %73
  • Pädiatrie36 %73
  • Gastroenterologie4,4 %9
  • Intensivmedizin4,4 %9
  • Kinderchirurgie4,4 %9
  • Übrige 12 Abteilungen15 %30
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,9 %8
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,5 %5
  • Kardiologie2,5 %5
  • Unfallchirurgie1,5 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,99 %2
  • Kinderkardiologie0,49 %1
  • Neonatologie0,49 %1
  • Nephrologie0,49 %1
  • Neurologie0,49 %1
  • Orthopädie0,49 %1
  • Plastische Chirurgie0,49 %1
  • Urologie0,49 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung von ätzenden Substanzen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte