T52.8 Toxische Wirkung: Sonstige organische Lösungsmittel

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T52.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

59 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 42 % Innere Medizin’24

Rang 4534 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 10, der Frauen ab etwa 16 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1101,7 %1,5
1 bis unter 5 Jahre2114736 %1,4
5 bis unter 10 Jahre2203,4 %1,0
10 bis unter 15 Jahre61510 %1,0
15 bis unter 18 Jahre4226,8 %–
18 bis unter 20 Jahre1011,7 %1,0
20 bis unter 25 Jahre3215,1 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3215,1 %–
30 bis unter 35 Jahre000–1,0
35 bis unter 40 Jahre5418,5 %1,0
40 bis unter 45 Jahre5238,5 %–
45 bis unter 50 Jahre1011,7 %–
50 bis unter 55 Jahre000–1,7
55 bis unter 60 Jahre000–2,0
60 bis unter 65 Jahre1101,7 %1,9
65 bis unter 70 Jahre3215,1 %–
70 bis unter 75 Jahre1011,7 %21,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000–1,0
85 bis unter 90 Jahre1101,7 %–
90 bis unter 95 Jahre1011,7 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

175 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (42 % und 32 %)

  • Innere Medizin42 %74
  • Pädiatrie32 %56
  • Intensivmedizin9,7 %17
  • Gastroenterologie4,0 %7
  • Kardiologie4,0 %7
  • Übrige 8 Abteilungen8,0 %14
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,3 %4
  • Pneumologie1,7 %3
  • Chirurgie1,1 %2
  • Kinderchirurgie0,57 %1
  • Neonatologie0,57 %1
  • Neurologie0,57 %1
  • Orthopädie0,57 %1
  • Unfallchirurgie0,57 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung: Sonstige organische Lösungsmittel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte