T51.9 Toxische Wirkung: Alkohol, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T51.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

323 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 53 % Innere Medizin’23

Rang 2805 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 42, der Frauen ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,31 %2,0
1 bis unter 5 Jahre5231,5 %1,0
5 bis unter 10 Jahre1100,31 %1,0
10 bis unter 15 Jahre186125,6 %1,2
15 bis unter 18 Jahre50262415 %1,1
18 bis unter 20 Jahre17895,3 %1,1
20 bis unter 25 Jahre3017139,3 %1,2
25 bis unter 30 Jahre12753,7 %2,8
30 bis unter 35 Jahre5231,5 %2,2
35 bis unter 40 Jahre33161710 %1,2
40 bis unter 45 Jahre261888,0 %2,0
45 bis unter 50 Jahre211566,5 %1,3
50 bis unter 55 Jahre231497,1 %1,2
55 bis unter 60 Jahre272258,4 %1,8
60 bis unter 65 Jahre181265,6 %1,3
65 bis unter 70 Jahre10553,1 %1,3
70 bis unter 75 Jahre8262,5 %1,4
75 bis unter 80 Jahre5321,5 %5,6
80 bis unter 85 Jahre7522,2 %3,6
85 bis unter 90 Jahre5051,5 %1,6
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1100,31 %1,0

Behandelnde Fachabteilung

624 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (53 % und 20 %)

  • Innere Medizin53 %330
  • Pädiatrie20 %122
  • Intensivmedizin6,7 %42
  • Gastroenterologie5,8 %36
  • Kardiologie4,0 %25
  • Übrige 16 Abteilungen11 %69
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,7 %23
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %9
  • Chirurgie1,3 %8
  • Nephrologie0,80 %5
  • Pneumologie0,80 %5
  • Unfallchirurgie0,64 %4
  • Kinderkardiologie0,48 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,32 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,32 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,32 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,16 %1
  • Gefäßchirurgie0,16 %1
  • Geriatrie0,16 %1
  • Kinderchirurgie0,16 %1
  • Neurochirurgie0,16 %1
  • Urologie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Alkoholintoxikation
Primärschlüssel
Alkoholintoxikation mit Tablettenintoxikation
Primärschlüssel
Alkoholvergiftung
Primärschlüssel
Alkoholvergiftung mit Tablettenvergiftung
Primärschlüssel
Gasping-Syndrom
Primärschlüssel
Intoxikation durch Tabletten und Alkohol
Primärschlüssel
Toxische Wirkung von Alkohol
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung: Alkohol, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte