T50.7 Vergiftung: Analeptika und Opioid-Rezeptor-Antagonisten

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T50.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

39 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 51 % Innere Medizin’24

Rang 4928 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1012,6 %1,3
5 bis unter 10 Jahre000–1,0
10 bis unter 15 Jahre1012,6 %1,0
15 bis unter 18 Jahre2025,1 %1,7
18 bis unter 20 Jahre1102,6 %1,0
20 bis unter 25 Jahre2115,1 %2,0
25 bis unter 30 Jahre2025,1 %1,0
30 bis unter 35 Jahre2205,1 %1,5
35 bis unter 40 Jahre1012,6 %3,0
40 bis unter 45 Jahre2115,1 %–
45 bis unter 50 Jahre3217,7 %–
50 bis unter 55 Jahre52313 %1,7
55 bis unter 60 Jahre2205,1 %2,6
60 bis unter 65 Jahre3217,7 %3,0
65 bis unter 70 Jahre3127,7 %3,3
70 bis unter 75 Jahre1102,6 %2,7
75 bis unter 80 Jahre000–4,0
80 bis unter 85 Jahre2115,1 %10,5
85 bis unter 90 Jahre42210 %4,0
90 bis unter 95 Jahre1012,6 %2,0
ab 95 Jahren1012,6 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.005 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 25 %)

  • Innere Medizin51 %1.540
  • Pädiatrie25 %744
  • Intensivmedizin8,0 %241
  • Gastroenterologie4,7 %140
  • Kardiologie3,5 %105
  • Übrige 21 Abteilungen7,8 %235
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,6 %78
  • Sonstige Fachabteilung1,6 %49
  • Pneumologie0,70 %21
  • Nephrologie0,60 %18
  • Geriatrie0,43 %13
  • Chirurgie0,30 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,27 %8
  • Kinderkardiologie0,27 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,13 %4
  • Neonatologie0,13 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,100 %3
  • Kinderchirurgie0,100 %3
  • Orthopädie0,100 %3
  • Gefäßchirurgie0,067 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,067 %2
  • Herzchirurgie0,067 %2
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,067 %2
  • Neurochirurgie0,067 %2
  • Unfallchirurgie0,067 %2
  • Dermatologie0,033 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,033 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T50.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Analeptika und Opioid-Rezeptor-Antagonisten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte