T46.9 Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf das Herz-Kreislaufsystem wirkende Mittel

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T46.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

52 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 51 % Innere Medizin’23

Rang 4755 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3125,8 %2,0
1 bis unter 5 Jahre72513 %2,3
5 bis unter 10 Jahre3035,8 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre4227,7 %1,3
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1011,9 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3215,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre2113,8 %1,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1101,9 %1,0
45 bis unter 50 Jahre2113,8 %1,0
50 bis unter 55 Jahre5239,6 %1,2
55 bis unter 60 Jahre2203,8 %7,5
60 bis unter 65 Jahre2203,8 %1,0
65 bis unter 70 Jahre4047,7 %2,3
70 bis unter 75 Jahre4137,7 %1,0
75 bis unter 80 Jahre4227,7 %1,3
80 bis unter 85 Jahre1011,9 %1,0
85 bis unter 90 Jahre3035,8 %9,0
90 bis unter 95 Jahre1011,9 %8,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

674 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 23 %)

  • Innere Medizin51 %345
  • Pädiatrie23 %156
  • Kardiologie9,3 %63
  • Intensivmedizin8,3 %56
  • Gastroenterologie2,2 %15
  • Übrige 11 Abteilungen5,8 %39
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie1,5 %10
  • Geriatrie1,0 %7
  • Kinderkardiologie0,59 %4
  • Pneumologie0,59 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %3
  • Neonatologie0,45 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,45 %3
  • Nephrologie0,30 %2
  • Chirurgie0,15 %1
  • Gefäßchirurgie0,15 %1
  • Orthopädie0,15 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T46.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Herzrhythmusstörung durch medikamentöse Nebenwirkung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf das Herz-Kreislaufsystem wirkende Mittel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte