T45.8 Vergiftung: Sonstige primär systemisch und auf das Blut wirkende Mittel, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Blut und Blutprodukte

Leberextrakte und sonstige Antianämika

Plasmaersatzmittel

Exklusive:

Eisen T45.4

Immunglobulin T50.9

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T45.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

4 Fälle · 75 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 54 % Innere Medizin’23

Rang 6921 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 28, der Frauen ab etwa 4 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre20250 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre11025 %3,0
30 bis unter 35 Jahre10125 %1,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

838 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (54 % und 19 %)

  • Innere Medizin54 %452
  • Pädiatrie19 %157
  • Kardiologie12 %99
  • Gastroenterologie4,1 %34
  • Intensivmedizin4,1 %34
  • Übrige 15 Abteilungen7,4 %62
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %11
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %11
  • Geriatrie0,84 %7
  • Pneumologie0,72 %6
  • Chirurgie0,60 %5
  • Nephrologie0,48 %4
  • Herzchirurgie0,36 %3
  • Kinderkardiologie0,36 %3
  • Neonatologie0,36 %3
  • Dermatologie0,24 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,24 %2
  • Neurologie0,24 %2
  • Endokrinologie0,12 %1
  • Neurochirurgie0,12 %1
  • Unfallchirurgie0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Vergiftung durch Antianämika
Primärschlüssel
Vergiftung durch ein Blutprodukt
Primärschlüssel
Vergiftung durch ein Plasmaersatzmittel
Primärschlüssel
Vergiftung durch Leberextrakt
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Sonstige primär systemisch und auf das Blut wirkende Mittel, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte