T43.1 Vergiftung: Monoaminooxidase-hemmende Antidepressiva

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T43.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

18 Fälle · 78 % Frauen · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 53 % Innere Medizin’24

Rang 5633 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1015,6 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre30317 %1,0
15 bis unter 18 Jahre20211 %1,3
18 bis unter 20 Jahre000–1,5
20 bis unter 25 Jahre20211 %1,5
25 bis unter 30 Jahre1105,6 %1,0
30 bis unter 35 Jahre1015,6 %–
35 bis unter 40 Jahre1015,6 %–
40 bis unter 45 Jahre000–1,0
45 bis unter 50 Jahre1015,6 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1015,6 %2,0
55 bis unter 60 Jahre1015,6 %1,0
60 bis unter 65 Jahre22011 %–
65 bis unter 70 Jahre000–1,0
70 bis unter 75 Jahre000–4,0
75 bis unter 80 Jahre1015,6 %–
80 bis unter 85 Jahre1105,6 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.114 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (53 % und 15 %)

  • Innere Medizin53 %2.194
  • Pädiatrie15 %635
  • Intensivmedizin14 %562
  • Kardiologie5,4 %224
  • Gastroenterologie5,2 %212
  • Übrige 18 Abteilungen7,0 %287
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,9 %118
  • Sonstige Fachabteilung0,97 %40
  • Pneumologie0,75 %31
  • Nephrologie0,58 %24
  • Allgemeine Psychiatrie0,29 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,29 %12
  • Geriatrie0,24 %10
  • Chirurgie0,22 %9
  • Endokrinologie0,17 %7
  • Kinderkardiologie0,15 %6
  • Unfallchirurgie0,15 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,073 %3
  • Neurochirurgie0,073 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,049 %2
  • Kinderchirurgie0,024 %1
  • Neonatologie0,024 %1
  • Plastische Chirurgie0,024 %1
  • Urologie0,024 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Vergiftung durch Monoaminooxidase-hemmende Antidepressiva
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Monoaminooxidase-hemmende Antidepressiva

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte