T42.8 Vergiftung: Antiparkinsonmittel und andere zentral wirkende Muskelrelaxanzien

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Amantadin

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T42.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

53 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 58 % Innere Medizin’24

Rang 4644 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre64211 %1,1
5 bis unter 10 Jahre1011,9 %–
10 bis unter 15 Jahre2113,8 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000–1,0
18 bis unter 20 Jahre1011,9 %–
20 bis unter 25 Jahre2113,8 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000–1,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre2023,8 %–
40 bis unter 45 Jahre2113,8 %1,0
45 bis unter 50 Jahre1011,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre000–3,0
55 bis unter 60 Jahre1101,9 %6,4
60 bis unter 65 Jahre63311 %2,3
65 bis unter 70 Jahre4227,5 %1,0
70 bis unter 75 Jahre5149,4 %1,0
75 bis unter 80 Jahre5149,4 %5,9
80 bis unter 85 Jahre95417 %3,0
85 bis unter 90 Jahre63311 %2,6
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.333 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Intensivmedizin (58 % und 11 %)

  • Innere Medizin58 %1.350
  • Intensivmedizin11 %265
  • Pädiatrie11 %247
  • Neurologie6,8 %159
  • Kardiologie4,5 %105
  • Übrige 16 Abteilungen8,9 %207
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,5 %104
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %30
  • Geriatrie0,64 %15
  • Pneumologie0,60 %14
  • Chirurgie0,34 %8
  • Nephrologie0,34 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,21 %5
  • Unfallchirurgie0,21 %5
  • Allgemeine Psychiatrie0,17 %4
  • Neonatologie0,13 %3
  • Orthopädie0,13 %3
  • Kinderkardiologie0,086 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,086 %2
  • Urologie0,086 %2
  • Endokrinologie0,043 %1
  • Kinderchirurgie0,043 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T42.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Vergiftung durch Amantadin
Primärschlüssel
Vergiftung durch Anti-Parkinsonmittel
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Antiparkinsonmittel und andere zentral wirkende Muskelrelaxanzien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte