T38.- Vergiftung durch Hormone und deren synthetische Ersatzstoffe und Antagonisten, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Mineralokortikoide und deren Antagonisten T50.0

Oxytozin T48.0

Nebenschilddrüsenhormone und deren Derivate T50.9

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes10

T38.0 Vergiftung: Glukokortikoide und synthetische AnalogaMorbi-RSA⚖ 1
T38.1 Vergiftung: Schilddrüsenhormone und ErsatzstoffeMorbi-RSA⚖ 1
T38.2 Vergiftung: ThyreostatikaMorbi-RSA⚖ 1
T38.3 Vergiftung: Insulin und orale blutzuckersenkende Arzneimittel [Antidiabetika]Morbi-RSA⚖ 1
T38.4 Vergiftung: Orale KontrazeptivaMorbi-RSA⚖ 1
T38.5 Vergiftung: Sonstige Östrogene und GestageneMorbi-RSA⚖ 1
T38.6 Vergiftung: Antigonadotropine, Antiöstrogene und Antiandrogene, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA⚖ 1
T38.7 Vergiftung: Androgene und verwandte AnabolikaMorbi-RSA⚖ 1
T38.8 Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete Hormone und synthetische ErsatzstoffeMorbi-RSA⚖ 1
T38.9 Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete Hormon-AntagonistenMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

327 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 57 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter T38.-.

Rang 1065 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 57, der Frauen ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5321,5 %1,2
1 bis unter 5 Jahre2713148,3 %1,0
5 bis unter 10 Jahre5141,5 %1,0
10 bis unter 15 Jahre161154,9 %1,2
15 bis unter 18 Jahre10373,1 %1,7
18 bis unter 20 Jahre3120,92 %1,7
20 bis unter 25 Jahre13584,0 %2,1
25 bis unter 30 Jahre9272,8 %1,7
30 bis unter 35 Jahre16794,9 %1,2
35 bis unter 40 Jahre11383,4 %1,3
40 bis unter 45 Jahre201196,1 %1,6
45 bis unter 50 Jahre13764,0 %1,7
50 bis unter 55 Jahre239147,0 %2,3
55 bis unter 60 Jahre2919108,9 %2,3
60 bis unter 65 Jahre2312117,0 %2,0
65 bis unter 70 Jahre166104,9 %5,3
70 bis unter 75 Jahre17985,2 %2,9
75 bis unter 80 Jahre261798,0 %2,0
80 bis unter 85 Jahre2512137,6 %2,2
85 bis unter 90 Jahre11653,4 %3,3
90 bis unter 95 Jahre7252,1 %4,4
ab 95 Jahren2110,61 %4,5

Behandelnde Fachabteilung

327 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (57 % und 18 %)

  • Innere Medizin57 %185
  • Pädiatrie18 %59
  • Intensivmedizin10 %33
  • Kardiologie4,0 %13
  • Sonstige Fachabteilung2,8 %9
  • Übrige 8 Abteilungen8,6 %28
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie2,4 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,5 %5
  • Nephrologie1,5 %5
  • Neurologie1,2 %4
  • Endokrinologie0,92 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %1
  • Geriatrie0,31 %1
  • Urologie0,31 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung durch Hormone und deren synthetische Ersatzstoffe und Antagonisten, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte