T29.4 Verätzungen mehrerer Körperregionen nicht näher bezeichneten Grades

ICD-10-GM 2015Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Multiple Verätzungen o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über T29.-

Reihenfolge der Kodes

gilt über T29.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis9

Armverätzung mit Beteiligung des Handgelenks und der Hand
Primärschlüssel
Beinverätzung mit Beteiligung von Knöchelregion und Fuß
Primärschlüssel
Fußverätzung mit Beteiligung des Beins
Primärschlüssel
Handverätzung mit Beteiligung des Arms
Primärschlüssel
Multiple Verätzungen
Primärschlüssel
Oberarmverätzung mit Beteiligung des Handgelenks und der Hand
Primärschlüssel
Unterschenkelverätzung mit Beteiligung von Knöchelregion und Fuß
Primärschlüssel
Verätzung der Knöchelregion mit Beteiligung des Beins
Primärschlüssel
Verätzung multipler Körperregionen
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verätzungen mehrerer Körperregionen nicht näher bezeichneten Grades

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2015 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte