T29.0 Verbrennungen mehrerer Körperregionen nicht näher bezeichneten Grades

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUrtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Multiple Verbrennungen o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über T29.-

Reihenfolge der Kodes

gilt über T29.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

5 Fälle · 60 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 18 % Kinderchirurgie’22

Rang 6732 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10120 %3,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre10120 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre11020 %9,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre11020 %2,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre10120 %8,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

96 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 18 %

  • Kinderchirurgie18 %17
  • Pädiatrie16 %15
  • Plastische Chirurgie14 %13
  • Chirurgie10 %10
  • Unfallchirurgie10 %10
  • Übrige 9 Abteilungen32 %31
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung7,3 %7
  • Orthopädie6,3 %6
  • Dermatologie4,2 %4
  • Geriatrie4,2 %4
  • Innere Medizin4,2 %4
  • Intensivmedizin3,1 %3
  • Augenheilkunde1,0 %1
  • Kardiologie1,0 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde1,0 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T29.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Fußverbrennung mit Beinbeteiligung
Primärschlüssel
Handgelenkverbrennung mit Armbeteiligung
Primärschlüssel
Handverbrennung mit Armbeteiligung
Primärschlüssel
Multiple Verbrennungen
Primärschlüssel
Verbrennung des ganzen Körpers
Primärschlüssel
Verbrennung multipler Körperregionen
Primärschlüssel
Verbrennung von Knöchelregion und Fuß mit Beteiligung des Beins
Primärschlüssel
Verkohlung
Primärschlüssel
Verkohlung des ganzen Körpers
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verbrennungen mehrerer Körperregionen nicht näher bezeichneten Grades

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte