T28.5 Verätzung des Mundes und des Rachens

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVerbrennung oder Verätzung des Mundes und des Rachens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T28.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

86 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 29 % Innere Medizin’22

Rang 4193 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1101,2 %1,0
1 bis unter 5 Jahre2114724 %1,6
5 bis unter 10 Jahre8539,3 %1,6
10 bis unter 15 Jahre1011,2 %1,0
15 bis unter 18 Jahre2112,3 %1,5
18 bis unter 20 Jahre1101,2 %1,0
20 bis unter 25 Jahre5415,8 %2,6
25 bis unter 30 Jahre4404,7 %2,0
30 bis unter 35 Jahre5325,8 %5,6
35 bis unter 40 Jahre7528,1 %1,6
40 bis unter 45 Jahre8629,3 %2,3
45 bis unter 50 Jahre4224,7 %4,0
50 bis unter 55 Jahre3213,5 %2,0
55 bis unter 60 Jahre3123,5 %4,3
60 bis unter 65 Jahre3123,5 %1,3
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre4404,7 %20,5
75 bis unter 80 Jahre1101,2 %2,0
80 bis unter 85 Jahre1011,2 %1,0
85 bis unter 90 Jahre2202,3 %4,0
90 bis unter 95 Jahre2202,3 %1,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

413 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 29 %

  • Innere Medizin29 %119
  • Pädiatrie24 %99
  • Kinderchirurgie13 %54
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde10 %42
  • Gastroenterologie7,5 %31
  • Übrige 12 Abteilungen16 %68
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie6,3 %26
  • Intensivmedizin5,8 %24
  • Kardiologie0,97 %4
  • Unfallchirurgie0,73 %3
  • Endokrinologie0,48 %2
  • Pneumologie0,48 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,48 %2
  • Geriatrie0,24 %1
  • Kinderkardiologie0,24 %1
  • Neonatologie0,24 %1
  • Nephrologie0,24 %1
  • Rheumatologie0,24 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T28.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Mundverätzung
Primärschlüssel
Rachenverätzung
Primärschlüssel
Schlundverätzung
Primärschlüssel
Tonsillenverätzung
Primärschlüssel
Verätzung des Mundes und des Rachens
Primärschlüssel
Zungenverätzung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verätzung des Mundes und des Rachens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte