T28.1 Verbrennung des Ösophagus

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHämatemesis / Verbrennung oder Verätzung des Ösophagus — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T28.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

9 Fälle · 78 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 31 % Innere Medizin’23

Rang 6343 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 33, der Frauen ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre11011 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre11011 %5,0
25 bis unter 30 Jahre11011 %10,0
30 bis unter 35 Jahre11011 %6,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre21122 %2,5
45 bis unter 50 Jahre11011 %1,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre11011 %1,0
75 bis unter 80 Jahre10111 %1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

369 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 31 %

  • Innere Medizin31 %114
  • Pädiatrie23 %85
  • Gastroenterologie12 %45
  • Kinderchirurgie10 %38
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,7 %32
  • Übrige 13 Abteilungen15 %55
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin4,9 %18
  • Chirurgie2,7 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,4 %5
  • Kardiologie1,4 %5
  • Unfallchirurgie1,4 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,81 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,54 %2
  • Kinderkardiologie0,54 %2
  • Geriatrie0,27 %1
  • Nephrologie0,27 %1
  • Plastische Chirurgie0,27 %1
  • Pneumologie0,27 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T28.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Ösophagusverbrennung
Primärschlüssel
Speiseröhrenverbrennung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung des Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte