T22.83 Verbrennung Grad 2b der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand: Achselhöhle

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUrtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

745 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 31 % Plastische Chirurgie’22

Die Statistik weist T22.83 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu T22.8 mit allen Subkodes.

Rang 1928 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 24, der Frauen ab etwa 19 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3720175,0 %8,1
1 bis unter 5 Jahre23013010031 %5,6
5 bis unter 10 Jahre2912173,9 %3,4
10 bis unter 15 Jahre191542,6 %5,3
15 bis unter 18 Jahre2211113,0 %5,6
18 bis unter 20 Jahre11651,5 %11,8
20 bis unter 25 Jahre5130216,8 %7,1
25 bis unter 30 Jahre4025155,4 %9,4
30 bis unter 35 Jahre4130115,5 %10,3
35 bis unter 40 Jahre5331227,1 %8,8
40 bis unter 45 Jahre2716113,6 %13,3
45 bis unter 50 Jahre2515103,4 %9,4
50 bis unter 55 Jahre3422124,6 %10,9
55 bis unter 60 Jahre242133,2 %12,9
60 bis unter 65 Jahre3322114,4 %14,1
65 bis unter 70 Jahre221393,0 %16,1
70 bis unter 75 Jahre11831,5 %19,8
75 bis unter 80 Jahre14591,9 %8,7
80 bis unter 85 Jahre12751,6 %12,8
85 bis unter 90 Jahre5140,67 %8,6
90 bis unter 95 Jahre5140,67 %13,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,6 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 8,8 Tagen (35 bis unter 40 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.292 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 31 %

  • Plastische Chirurgie31 %717
  • Kinderchirurgie27 %608
  • Pädiatrie17 %384
  • Chirurgie10 %233
  • Unfallchirurgie8,2 %189
  • Übrige 11 Abteilungen7,0 %161
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %55
  • Sonstige Fachabteilung1,7 %40
  • Orthopädie1,2 %28
  • Dermatologie0,57 %13
  • Innere Medizin0,57 %13
  • Geriatrie0,13 %3
  • Neonatologie0,13 %3
  • Gastroenterologie0,087 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,087 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,044 %1
  • Pneumologie0,044 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Achselhöhlenverbrennung Grad 2b
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung Grad 2b der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand: Achselhöhle

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte