T22.21 Verbrennung Grad 2a der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand: Unterarm und Ellenbogen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUrtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

958 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 31 % Plastische Chirurgie’22

Die Statistik weist T22.21 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu T22.2 mit allen Subkodes.

Rang 1689 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr96514510 %2,9
1 bis unter 5 Jahre41924517444 %3,2
5 bis unter 10 Jahre5528275,7 %2,9
10 bis unter 15 Jahre3622143,8 %2,8
15 bis unter 18 Jahre2212102,3 %3,2
18 bis unter 20 Jahre11651,1 %3,7
20 bis unter 25 Jahre3518173,7 %5,0
25 bis unter 30 Jahre271982,8 %4,0
30 bis unter 35 Jahre403284,2 %4,9
35 bis unter 40 Jahre3422123,5 %4,1
40 bis unter 45 Jahre241592,5 %4,4
45 bis unter 50 Jahre2916133,0 %3,2
50 bis unter 55 Jahre2817112,9 %3,4
55 bis unter 60 Jahre302373,1 %5,2
60 bis unter 65 Jahre187111,9 %4,9
65 bis unter 70 Jahre10281,0 %6,5
70 bis unter 75 Jahre12661,3 %4,6
75 bis unter 80 Jahre5230,52 %5,4
80 bis unter 85 Jahre10371,0 %6,8
85 bis unter 90 Jahre133101,4 %11,5
90 bis unter 95 Jahre4220,42 %3,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.292 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 31 %

  • Plastische Chirurgie31 %717
  • Kinderchirurgie27 %608
  • Pädiatrie17 %384
  • Chirurgie10 %233
  • Unfallchirurgie8,2 %189
  • Übrige 11 Abteilungen7,0 %161
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %55
  • Sonstige Fachabteilung1,7 %40
  • Orthopädie1,2 %28
  • Dermatologie0,57 %13
  • Innere Medizin0,57 %13
  • Geriatrie0,13 %3
  • Neonatologie0,13 %3
  • Gastroenterologie0,087 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,087 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,044 %1
  • Pneumologie0,044 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Ellenbogenverbrennung 2. Grades
Primärschlüssel
Ellenbogenverbrennung Grad 2a
Primärschlüssel
Unterarmverbrennung 2. Grades
Primärschlüssel
Unterarmverbrennung Grad 2a
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung Grad 2a der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand: Unterarm und Ellenbogen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte