T20.- Verbrennung oder Verätzung des Kopfes und des Halses

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Auge mit Beteiligung anderer Teile des Gesichtes, des Kopfes und des Halses

behaarte Kopfhaut [jeder Teil]

Lippe

Nase (Septum)

Ohr [jeder Teil]

Schläfenregion

▸ noch 2 Angaben
Exklusive:

Verbrennung oder Verätzung: begrenzt auf das Auge und seine Anhangsgebilde T26.-

Verbrennung oder Verätzung: Mund und Rachen T28.0

Regeln außerhalb des Katalogs1

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes8

T20.0 Verbrennung nicht näher bezeichneten Grades des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1
T20.1 Verbrennung 1. Grades des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1
T20.2- Verbrennung 2. Grades des Kopfes und des HalsesAmbulant 4-stelligMorbi-RSA⚖ 1
T20.3 Verbrennung 3. Grades des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1
T20.4 Verätzung nicht näher bezeichneten Grades des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1
T20.5 Verätzung 1. Grades des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1
T20.6- Verätzung 2. Grades des Kopfes und des HalsesAmbulant 4-stelligMorbi-RSA⚖ 1
T20.7 Verätzung 3. Grades des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

1.944 Fälle · 66 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 39 % Plastische Chirurgie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T20.-.

Rang 705 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6736313,4 %5,8
1 bis unter 5 Jahre40422717721 %4,6
5 bis unter 10 Jahre10460445,3 %5,6
10 bis unter 15 Jahre10381225,3 %4,7
15 bis unter 18 Jahre534492,7 %4,9
18 bis unter 20 Jahre3525101,8 %3,0
20 bis unter 25 Jahre9666304,9 %9,5
25 bis unter 30 Jahre9472224,8 %7,4
30 bis unter 35 Jahre9965345,1 %7,2
35 bis unter 40 Jahre9674224,9 %6,2
40 bis unter 45 Jahre7950294,1 %7,2
45 bis unter 50 Jahre9367264,8 %7,8
50 bis unter 55 Jahre9174174,7 %7,0
55 bis unter 60 Jahre11884346,1 %8,4
60 bis unter 65 Jahre10262405,2 %7,4
65 bis unter 70 Jahre10777305,5 %6,0
70 bis unter 75 Jahre6741263,4 %12,6
75 bis unter 80 Jahre4426182,3 %9,3
80 bis unter 85 Jahre5728292,9 %12,1
85 bis unter 90 Jahre2913161,5 %7,1
90 bis unter 95 Jahre6330,31 %12,8
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,6 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 12,6 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

1.711 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 39 %

  • Plastische Chirurgie39 %659
  • Kinderchirurgie21 %366
  • Unfallchirurgie10 %176
  • Pädiatrie10 %174
  • Chirurgie6,8 %117
  • Übrige 15 Abteilungen13 %219
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin4,0 %69
  • Orthopädie1,6 %28
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %26
  • Innere Medizin1,4 %24
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,3 %23
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,82 %14
  • Dermatologie0,64 %11
  • Augenheilkunde0,53 %9
  • Pneumologie0,29 %5
  • Kardiologie0,23 %4
  • Geriatrie0,12 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,058 %1
  • Gastroenterologie0,058 %1
  • Neonatologie0,058 %1
  • Neurologie0,058 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung oder Verätzung des Kopfes und des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte