T20.6- Verätzung 2. Grades des Kopfes und des Halses

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAUrtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T20.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes2

T20.60 Verätzung Grad 2a des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1
T20.61 Verätzung Grad 2b des Kopfes und des HalsesMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

28 Fälle · 71 % Männer · Gipfel 45 bis unter 50 Jahre · 37 % Plastische Chirurgie’22

Rang 5314 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 47, der Frauen ab etwa 20 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2027,1 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1013,6 %9,0
18 bis unter 20 Jahre1013,6 %1,0
20 bis unter 25 Jahre2117,1 %3,5
25 bis unter 30 Jahre1103,6 %2,0
30 bis unter 35 Jahre1103,6 %2,0
35 bis unter 40 Jahre1103,6 %1,0
40 bis unter 45 Jahre33011 %3,3
45 bis unter 50 Jahre77025 %4,4
50 bis unter 55 Jahre1103,6 %8,0
55 bis unter 60 Jahre1103,6 %1,0
60 bis unter 65 Jahre2207,1 %3,5
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre2117,1 %2,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre31211 %8,3
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.721 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 37 %

  • Plastische Chirurgie37 %640
  • Kinderchirurgie20 %351
  • Pädiatrie12 %204
  • Chirurgie9,3 %160
  • Unfallchirurgie8,6 %148
  • Übrige 15 Abteilungen13 %218
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin4,1 %71
  • Innere Medizin1,5 %25
  • Orthopädie1,3 %23
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,3 %22
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,2 %21
  • Sonstige Fachabteilung1,2 %20
  • Dermatologie0,81 %14
  • Kardiologie0,35 %6
  • Augenheilkunde0,29 %5
  • Pneumologie0,23 %4
  • Endokrinologie0,12 %2
  • Geriatrie0,12 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,058 %1
  • Neurochirurgie0,058 %1
  • Strahlenheilkunde0,058 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verätzung 2. Grades des Kopfes und des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte